
Wehmeyer schließt weitere Geschäfte
Mietverhandlungen gescheitert, Filialen dicht gemacht: Wehmeyer gibt weitere Standorte in Nordrhein-Westfalen auf. Der Chef der Textilkette versucht derweil, Hoffnungen auf eine Rückkehr zu wecken.
Steffen GerthRedakteur Der Handel und etailmentEs soll zum Gesamtkonzept passen
Als Grund für die Aufgaben nennt Wehmeyer gescheiterte Verhandlungen über neue Miethöhen. Trotzdem will Ranjan an den drei Standorten präsent bleiben.
"Wir haben weiterhin Interesse, in allen drei Städten mit je einer Filiale vertreten zu sein", sagt der Inder. Allerdings sei dafür Bedingung, dass die Standorte in Lage und Größe zum Gesamtkonzept von Wehmeyer passen.
Die Geschäftsaufgaben in Leverkusen, Köln und Lüdenscheid betreffen insgesamt 39 Mitarbeiter.
Bereits Ende 2010 hatte Wehmeyer angekündigt, zum Ende des Monats März die Filialen in Remscheid und Bonn zu schließen.
Wehmeyer ist eine ehemalige Tochter des insolventen Arcandor-Konzerns, zu dem auch die Warenhauskette Karstadt gehörte.

Redakteur Der Handel und etailment
Steffen Gerth ist Redakteur bei Der Handel und etailment. Für das Digital-Commerce-Magazin der dfv Mediengruppe schrieb er unter anderem die wöchentliche Kolumne "Die Woche im Handel" mit Analysen zum Strukturwandel im deutschen Einzelhandel.
Alle Beiträge