Wehmeyer schließt weitere Geschäfte

Wehmeyer schließt weitere Geschäfte

Mietverhandlungen gescheitert, Filialen dicht gemacht: Wehmeyer gibt weitere Standorte in Nordrhein-Westfalen auf. Der Chef der Textilkette versucht derweil, Hoffnungen auf eine Rückkehr zu wecken.

Steffen GerthSteffen GerthRedakteur Der Handel und etailment
1 Min.· Aktualisiert am
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Immer mehr Filialen der Kette werden geschlossen, zum 31. Mai dieses Jahres trifft es die Standorte Leverkusen-Wiesdorf, schreibt die Zeitung "Rheinische Post" und beruft sich auf eine Mitteilung des Unternehmens.

Es soll zum Gesamtkonzept passen

Als Grund für die Aufgaben nennt Wehmeyer gescheiterte Verhandlungen über neue Miethöhen. Trotzdem will Ranjan an den drei Standorten präsent bleiben.

"Wir haben weiterhin Interesse, in allen drei Städten mit je einer Filiale vertreten zu sein", sagt der Inder. Allerdings sei dafür Bedingung, dass die Standorte in Lage und Größe zum Gesamtkonzept von Wehmeyer passen.

Die Geschäftsaufgaben in Leverkusen, Köln und Lüdenscheid betreffen insgesamt 39 Mitarbeiter.

Bereits Ende 2010 hatte Wehmeyer angekündigt, zum Ende des Monats März die Filialen in Remscheid und Bonn zu schließen.

Wehmeyer ist eine ehemalige Tochter des insolventen Arcandor-Konzerns, zu dem auch die Warenhauskette Karstadt gehörte.

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Steffen Gerth
Geschrieben vonSteffen Gerth

Redakteur Der Handel und etailment

Steffen Gerth ist Redakteur bei Der Handel und etailment. Für das Digital-Commerce-Magazin der dfv Mediengruppe schrieb er unter anderem die wöchentliche Kolumne "Die Woche im Handel" mit Analysen zum Strukturwandel im deutschen Einzelhandel.

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