
Weihnachten 2014: Das wird eine mobile Bescherung für den Onlinehandel
Es war keine frohe Botschaft, die Ernst & Young und Deloitte dieser Tage unter die Leute brachten. Die deutschen Verbraucher wollen in diesem Jahr bei den Weihnachtsgeschenken sparen. Bis zu 20%. Abwarten. Fest steht jedenfalls: Es wird ein sehr mobiles Weihnachtsshopping. Auch der für die Server härteste, weil umsatzstärkste Tag des Jahres steht laut einer Adobe-Studie schon fest.
Fest steht jedenfalls: Es wird ein sehr mobiles Weihnachtsshopping.
Auch der für die Server härteste, weil umsatzstärkste Tag des Jahres steht laut einer Adobe-Studie schon fest.
Mobil getätigte Einkäufe nehmen demnach laut „Adobe Online Holiday Shopping Forecast“ im Weihnachtstrubel um 42 % gegenüber dem Vorjahr zu. Der mobile Anteil an allen Online-Transaktionen läge dann in Deutschland zur Weihnachtszeit bei 14%: Smartphones machen dabei 4,5% aus, Tablets 9,5 %.
Für manche Nachzügler und kleinere Anbieter sicher ein schönes Ergebnis. Große Player wie Otto oder Zalando schmunzeln darüber nur.
„Tag der Tage“ wird laut Adobe der 8. Dezember. Am Höhepunkt des Online-Shoppings in der Weihnachtszeit gibt jeder Deutsche durchschnittlich 5,41 Euro aus - rund 438 Millionen Euro. Das indes ist unterdurchschnittlich: Europaweit liegt dieser Wert bei 7,12 Euro. In Frankreich liegt das Umsatzplus am ersten verkaufstarken Tag, dem 25. November, beispielsweise 83 % über den regulären Tagesumsätzen.
Richtig los geht es hierzulande mit dem Karnevalsbeginn am 11. November – an diesem Tag wird der Online-Umsatz 34 % über dem durchschnittlichen Tagesumsatz liegen.
Den vollständigen Adobe Online Holiday Shopping Forecast inkl. der Prognosen für das europaweite Online-Weihnachtsgeschäft und das der USA gibt es hier zum Download. Der „Adobe Online Holiday Shopping Forecast“ basiert auf einer Billion Page Visits auf Einzelhandels-Webseiten der vergangenen sieben Jahre.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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