
Windows 7 beschert Microsoft Rekordverkäufe
In nur drei Monaten hat Microsoft mehr als 60 Millionen Lizenzen des neuen Betriebssystems Windows 7 verkauft. So was hat bisher keine andere Software geschafft.
Software auch in Deutschland beliebt
Auch in Deutschland ist Windows 7 demnach gut angekommen: So haben verschiedene Editionen der Software beim "GfK Markttrend" Ende Oktober 2009 die ersten vier Plätze der Verkaufsliste eingenommen; vier weitere befanden sich unter den Top 10. Dieser Trend setzte sich Mitte Dezember fort mit vier Windows 7-Versionen unter den ersten zehn Bestsellern, meldet Microsoft.
Der deutsche Handel zeige sich sehr erfreut über die unvermindert hohe Nachfrage: "Die Bestellmengen lagen in Deutschland zehnmal so hoch wie zum Launch der Vorgängerversion. Und die Verbraucher griffen allein in den ersten fünf Tagen nach Marktstart im Vergleich fünfmal häufiger zu Windows 7", freut sich Oliver Kaltner, Ländermanager der Entertainment & Devices Division bei Microsoft Deutschland.
"Erwartungen übertroffen"
"Die Verkaufsergebnisse von Windows 7 haben alle Erwartungen übertroffen. Seitens der Verbraucher und auch unserer Handelspartner erreicht uns außerordentlich positives Feedback", wirbt der Microsoft-Manager. Somit habe es sich gelohnt, sich gemeinsam mit dem Handel ein halbes Jahr lang den Start von Windows 7 vorzubereiten.
Bis heute gibt es nach Unternehmensangaben mehr als 11.000 Geräte und Komponenten sowie 1.400 PC-Modelle, die das Windows 7-Logo enthalten. Zudem stehen 800.000 Software-Applikationen zur Verfügung.
Die neuen Touch-Fähigkeiten von Windows 7 hätten zudem den Verkauf neuer PCs angekurbelt, die sich per Berührung steuern lassen. Im November 2009 seien weltweit 20.000 solcher Geräte verkauft worden, was einem Zuwachs von 135 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspreche.
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
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