Winterwetter belastet Modehandel

Winterwetter belastet Modehandel

Dass der Frühling sich nicht blicken lässt, bekamen die Modehändler im 1. Quartal 2013 bitter zu spüren. Im März beklagten sie ein Umsatzminus von durchschnittlich 10 Prozent.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Bereits im Januar und Februar war die Nachfrage nach Bekleidung demnach zu schwach: So sei auf Kosten hoher Reduzierungen zwar die Winterware abverkauft worden, doch die Nachfrage nach luftiger Frühjahrsmode wie Kleidern, T-Shirts und Übergangsjacken sei einfach zu gering gewesen. Durch das andauernde winterliche Wetter im März fiel der Start in die Frühjahrssaison dementsprechend für den Großteil der Händler mager aus.

Allein im März lagen die Umsätze des Modehandels demnach im Durchschnitt 10 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum, was zum Teil zwar auch mit zwei fehlenden Verkaufstagen im Jahresvergleich zu erklären ist, in jedem Fall das Quartalsergebnis aber massiv belastete. Bei mehr als 80 Prozent der Händler steht so ein Minus unter der Bilanz des 1. Quartals.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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