
Wöhrl steigert Profitabilität
Umsatz runter, Ergebnis rauf: Der Modehändler Wöhrl hat sich in den vergangenen neun Monaten in einem schwierigen Marktumfeld behauptet und seine Profitabilität deutlich verbessert.
David WöllensteinRedakteurNeuausrichtung zeigt erste Erfolge
Zur Profitabilitätssteigerung habe insbesondere die verbesserte Rohertragsmarge beigetragen, heißt es laut Mitteilung. Hier zeigten sich bereits erste Erfolge aus der zu Jahresbeginn vom Vorstand eingeleiteten Neuausrichtung der Sortimentsstrategie. Darüber hinaus mache sich auch Optimierung in Abläufen und Kostendisziplin in der Verwaltung bemerkbar.
"Ich freue mich, dass die bisher eingeleiteten Maßnahmen bereits anfangen, Früchte zu tragen", erläutert Olivier Wöhrl, Vorstandschef des Familienunternehmens. "Wir verbinden regionale Präsenz mit umfassender Markenauswahl und individueller Beratung. Gleichzeitig straffen wir die Arbeitsprozesse im Hintergrund, etwa durch moderne Warenwirtschaftssysteme."
Ziel sei es, das Unternehmen wieder auf Wachstum auszurichten, wobei weiterhin die Profitabilität im Vordergrund stehe. "Unsere Vision ist es, der erfolgreichste familiengeführte Modefilialist in Deutschland zu werden", betont Olivier Wöhrl. Zu dieser Strategie passt die erst vor wenigen Tagen beschlossene Übernahme der Textilhandelskette SinnLeffers.
Wöhrl-Unternehmensgruppe
Das Familienunternehmen beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter und betreibt insgesamt 38 Modekaufhäuser mit einem geografischen Schwerpunkt in Süddeutschland. Im Geschäftsjahr 2011/12 erwirtschaftete Wöhrl einen Umsatz von rund 271 Millionen Euro und ein EBIT von 7,4 Millionen Euro.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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