Woolworth-Vermieter geben nach

Woolworth-Vermieter geben nach

Die Zukunft des Billigkaufhauses Woolworth ist gesichert. Für die meisten Filialen wurden neue Mietverträge geschlossen. Vier Standorte werden allerdings aufgegeben.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Keine Zukunft gibt es jedoch für die Filialen in Kassel, Bochum, Erfurt und Kaufbeuren. Die Woolworth-Filiale in Bochum wird den Angaben zufolge Ende August dichtgemacht, die drei anderen schlossen am 30. Juni. Dadurch fallen 120 Arbeitsplätze weg. In den verbleibenden 158 Häusern arbeiten 4.180 Mitarbeiter.

Neuanfang mit verkleinertem Sortiment

Die DWW Woolworth Deutschland GmbH & Co. KG (Frankfurt/Main) hatte wegen drohender Zahlungsunfähigkeit im April 2009 Insolvenzantrag gestellt. Damals hatte das Unternehmen mehr als 9.000 Mitarbeiter.

In der Folge wurden 150 meist kleinere Filialen geschlossen oder an andere Einzelhändler verkauft. Die übrigen 162 Geschäften wurden mit verkleinertem Sortiment neu aufgestellt.

Seit Juli 2010 gehört die Billigkaufhauskette zur HH Holding. Daran sind Tengelmann-Eigentümer Erivan Haub und Kik-Gründer und Geschäftsführer Stefan Heinig beteiligt.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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