
Wurm-Mutationen hohes Risiko für Datennetze
Der Angriff der Internet-Würmer "LoveSan" oder "W32Blast" auf Microsoft-Betriebssysteme ist nach Einschätzung des Stuttgarter IT-Unternehmens NextiraOne noch nicht gebannt: Beide Würmer werden uns im Internet noch einige Zeit begleiten.
David WöllensteinRedakteurNach einer NextiraOne-Marktanalyse sind die Informationssysteme bei mehr als der Hälfte der Klein- und mittelständischen Unternehmen gegen Attacken von Internet-Würmern schlecht gerüstet: "Vielen Firmen mangelt es an Ressourcen und dem erforderlichen Wissen. Besonders in der Unternehmensspitze hat man sich noch nicht ausreichend mit dem Thema Datensicherheit auseinandergesetzt. Dabei sollte es den Geschäftsführern klar sein, dass ein technischer Mangel in diesem Umfeld unter Umständen auch Haftungsrisiken zur Folge haben kann", warnt Mandato.
In Betrieben gehe es häufig nach der Devise "Augen zu und durch". So lange nichts passiert, werde kein Geld investiert, um die Verwundbarkeit der Informationssysteme zu beseitigen. "Den Wert von Sicherheit erkennen Unternehmen erst dann, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist", so die Erfahrung des NextiraOne-Consultant. Firmen sollten sich generell einem Sicherheits-Check unterziehen - das sei ohne großen Aufwand über das Internet möglich. "In diesem sogenannten 'Security-Scan' werden Web-Server, Mail-Server oder Firewalls, die aus dem Internet erreichbar sind, auf mögliche Sicherheitslöcher hin überprüft. Diese Leistung für einen Server kostet weniger als ein neuer Standard-PC und kann ein Jahr lang unbegrenzt benutzt werden", rät Mandato. (KC)
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Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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