Zalando wagt sich ins Mittelalter

Zalando wagt sich ins Mittelalter

"Stationäre Läden sind Mittelalter." So sah es einst Oliver Samwer, Chef von Rocket Internet. Doch nun sucht Zalando, erfolgreichster Spross des Onlineimperiums, Vertriebswege, die diesem Spruch gar nicht ensprechen.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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In Berlin und Frankfurt betreibt Zalando bereits eigene Läden für den Verkauf reduzierter Ware. Weitere Filialen sollen aber nicht eröffnet werden.

Der Versandhändler peilt nach Worten von Gentz "in nächster Zeit weiterhin Umsatzwachstumsraten zwischen 20 und 25 Prozent an". Zalando hatte in den ersten drei Monaten 2015 unter dem Strich 24,3 Millionen Euro verdient, nachdem im Auftaktquartal des Vorjahres noch rund 29 Millionen Euro Verlust aufgelaufen waren. Auch der Umsatz legte binnen Jahresfrist deutlich zu um 29 Prozent auf 644 Millionen Euro.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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