Zooplus schreibt schwarze Zahlen

Zooplus schreibt schwarze Zahlen

Zooplus hat allen Grund zur Freude: Der Onlinehändler für Tierbedarf konnte 2010 den Umsatz um 50 Prozent steigern und hat einen Gewinn von zwei Millionen Euro.

SRSybille RoemerRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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Nach Abzug der operativen Kosten erwirtschaftete die Gesellschaft demnach ein Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit (EBIT) in Höhe von 3,3 Millionen Euro – nach 0,3 Millionen Euro im Vorjahr. Daraus resultiere ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 3,1 Millionen Euro. 2009 war dieses Ergebnis mit -2,1 Millionen Euro noch negativ. Nach Abzug der Ertragsteuern erzielte die Gesellschaft ein Konzernergebnis von zwei Millionen Euro. Auch hier wies Zooplus 2009 noch einen Verlust in Höhe von 1,5 Millionen Euro aus. Das Ergebnis je Aktie beträgt nun 0,76 Euro, im Vorjahr lag es bei -0,61 Euro.

Ziel: Augenhöhe mit stationären Wettbewerbern

"Wir erwarten basierend auf unserer strikten Wachstumsstrategie für 2011 einen Wert von mehr als 250 Millionen Euro einen erneuten Rekord bei der Gesamtleistung. Bereits für 2012 streben wir eine weitere Steigerung auf ein Niveau von mindestens 320 Millionen Euro an", sagt Dr. Cornelius Patt, CEO und einer der Gründer von zooplus. "Mittelfristig möchten wir auf Augenhöhe mit unseren beiden stationären Hauptwettbewerbern in Europa sein. In diesem Zusammenhang streben wir das Erreichen der 500-Millionen-Euro-Marke bei der Gesamtleistung bis Ende 2014 an."

Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs will der Onlinehändler ein neues Distributionszentrum in Hörselgau/Eisenach eröffnen. Dadurch erhöhe sich die Umsatzkapazität auf bis zu 400 Millionen Euro Jahresleistung. Gleichzeitig wird die bisherige deutsche Logistik durch den neuen Standort ersetzt. "Im Ergebnis kann Nord- und Osteuropa in Zukunft deutlich effizienter bedient werden und die Abwicklungskapazität um weitere 100 Millionen Euro Umsatz gesteigert werden", heißt es.

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SR
Geschrieben vonSybille Roemer

Redakteurin

Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.

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