
Zwei Projektentwickler greifen nach Mainzer Karstadt
Die Filiale in Mainz steht ganz oben auf der Liste der renovierungsbedürftigen Karstadt-Filialen. Schon Anfang 2011 dürfte ein Investor dafür den Zuschlag bekommen, zwei potente Bewerber sind noch im Rennen.
Steffen GerthRedakteur Der Handel und etailmentDieser Plan war in der Domstadt nicht gut angekommen - wurde aber längst zugunsten eines Warenhauses im Mittelpunkt des neuen Zentrums revidiert.
Wer zahlt die Miete?
Für Karstadt sei bei der Investoren-Entscheidung entscheidend, wer die Vorstellungen des Warenhauskonzerns nach Verkaufsfläche und Mietpreis erfüllen könne, sagte der Mainzer Filialgeschäftsführer Jörg Walloschek der "AZ".
Derzeit hat das Haus mit dem Charme der sechziger Jahre 10.000 Quadratmeter Verkaufsfläche - mindestens 3.000 Quadratmeter sollen nach dem Wunsch von Karstadt nach dem Umbau hinzukommen.
Das Warenhaus sieht sich künftig als herausragenden Ankermieter in einem neuen Einkaufszentrum. Solange diesem Wunsch nicht entsprochen werden könne, gebe es keinen Vertragsabschlus mit einem Entwickler. "Qualität geht vor Quantität", sagte Walloschek.
Nach den Vorstellungen der Mainzer Baudezernentin Marianne Grosse soll der Karstadt-Neubau plus 15.000 Quadratmeter zusätzliche Verkaufsfläche die Innenstadt der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt aufwerten. Dafür habe das Land 400.000 Euro Fördermittel bewilligt.

Redakteur Der Handel und etailment
Steffen Gerth ist Redakteur bei Der Handel und etailment. Für das Digital-Commerce-Magazin der dfv Mediengruppe schrieb er unter anderem die wöchentliche Kolumne "Die Woche im Handel" mit Analysen zum Strukturwandel im deutschen Einzelhandel.
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