Shopify und DoorDash verbinden lokale Sortimente mit On-Demand-Lieferung
Amerikanische Ladenbetreiber, die bereits Shopify nutzen, erhalten einen neuen Weg, ihre Produkte auf dem DoorDash-Marktplatz anzubieten. Der Verkaufskanal ist über den Shopify App Store verfügbar und soll es Händlern ermöglichen, ihr bestehendes Sortiment ohne separates Onboarding, ohne manuelle Uploads und ohne Betriebsunterbrechung für Kundinnen und Kunden in der Umgebung zugänglich zu machen.
Im Mittelpunkt steht eine vereinfachte Anbindung zwischen Shopify und DoorDash. Händler müssen ihre Produktdaten demnach nicht erneut aufbereiten oder in einem zusätzlichen System pflegen. Stattdessen wird das vorhandene Shopify-Sortiment über den neuen Kanal auf DoorDash verfügbar gemacht. Für lokale Kundschaft entsteht dadurch die Möglichkeit, Waren aus der Nachbarschaft auf Bestellung liefern zu lassen.
Nach Angaben des Unternehmens soll die Einrichtung deutlich schneller erfolgen als bei herkömmlichen Integrationsprozessen: Statt Wochen soll sie nur wenige Tage dauern. Auch die operative Pflege wird erleichtert, da sich Bestände in Echtzeit abgleichen. Das ist insbesondere für Händler relevant, die ihre Verfügbarkeit nicht parallel in mehreren Systemen manuell aktualisieren möchten und zugleich vermeiden müssen, Produkte anzubieten, die nicht mehr vorrätig sind.
Die Integration erweitert damit den digitalen Vertrieb für bestehende Shopify-Händler in den USA um einen zusätzlichen Marktplatz mit Lieferoption. Sie verbindet vorhandene Shop-Strukturen mit dem DoorDash-Angebot und zielt auf eine möglichst reibungsarme Aktivierung ab: Sortiment bereitstellen, Bestände synchron halten und Bestellungen aus der Umgebung über einen neuen Kanal erreichen.
Eine internationale Ausweitung ist laut Ankündigung für die kommenden Monate geplant. Konkrete Länder, Termine oder weitere Details zur Expansion werden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
Alle Beiträge