Online-Marktplätze

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Online-Marktplätze".

30 Beiträge

Zwei Mitarbeitende packen gemeinsam Pakete in modernem Lager, Symbolbild für Händlerwachstum
© Black Forest Labs / Flux

Temu befragt seine Händler und findet Erfolge

Die Hälfte der europäischen Temu-Händlern hat seit dem Einstieg seine Kapazitäten ausgebaut, Personal eingestellt oder aber beides, berichtet Channelx.world. Ein Drittel sei zudem in neue Auslandsmärkte vorgestoßen. Rund zwei Drittel hoben die persönliche Betreuung durch die Plattform hervor, gut ein Drittel die Kostenstruktur. Erhoben habe die Zahlen allerdings Temu selbst. Das Unternehmen befragte dazu im Juni und Juli 150 eigene Händler in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Polen und Großbritannien.

Thomas Rehm28.08.263 Min.
Zollinspektor prüft Versandpaket mit exotischer Pflanze am Logistikband
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Online-Handel mit bedrohten Arten wächst

Der illegale Handel mit Wildtieren, Pflanzen und Pilzen über soziale Netzwerke und Online-Marktplätze hat globales Ausmaß erreicht, berichtet Berliner-Zeitung.de. Ein Team der Universität Helsinki zähle in einer neuen Studie Tausende betroffene Arten, viele davon bedroht – von Affen über Vögel und Schlangen bis hin zu Orchideen. Als Ursachen benannten die Autoren ein geringes Entdeckungsrisiko, schwache Regulierung und die Anonymität der Plattformen.

Thomas Rehm25.08.263 Min.
Frau übergibt gebrauchtes Regal an Käufer im Rahmen von Ikeas neuem Second-Hand-Marktplatz
© Black Forest Labs / Flux

Ikea UK eröffnet eigenen Second-Hand-Marktplatz

Ikea startet in Großbritannien einen eigenen Second-Hand-Marktplatz für gebrauchte Möbel, berichtet Theguardian.com. Die Plattform solle Mitgliedern des Ikea-Family-Programms in den kommenden Monaten direkten Handel untereinander ermöglichen. Der schwedische Konzern habe das Modell bereits erfolgreich in Spanien und Norwegen erprobt. Verkäufer erhielten 15 Prozent Aufschlag, wenn sie sich mit einer Geschenkkarte auszahlen ließen; Käufer zahlten ab Januar fünf Prozent Schutzgebühr, ähnlich wie bei Vinted.

Björn Böer19.08.263 Min.
Kurier auf E-Lastenrad liefert in europäischer Stadt aus, Symbolbild für JD.com Quick-Commerce
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JD.com bleibt im Kern profitabel

Obwohl der Umsatz um 2,9 Prozent schrumpfte, konnte JD.com im zweiten Quartal ein Gewinnplus von 15 Prozent realisieren, was sich zu 1,1 Mrd. Dollar Nettogewinn addierte, meldet Scmp.com. Beide Zahlen hätten die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das Kerngeschäft bleibe weiterhin profitabel und die Verluste im Kampf um eine wichtige Rolle im Quick-Commerce seien geschrumpft. Im März sei der Tochter-Marktplatz Joybuy in sechs europäischen Ländern, darunter Deutschland, an den Start gegangen.

Björn Böer14.08.263 Min.
Zwei Lagerarbeiter organisieren ein schlankes, effizientes Fulfillment-Center mit reduziertem Bestand
© Black Forest Labs / Flux

Fruugo schrumpft sich in die schwarzen Zahlen

Der Crossborder-Marktplatz Fruugo, über den Online-Händler in 40 Ländern verkaufen, kehrt 2025 mit einem Gewinn von 1,4 Mio Pfund in die schwarzen Zahlen zurück, nachdem die Verluste im Vorjahr noch über zehn Mio. Pfund ausgemacht hatten, meldet Ecommercenews.eu. Fruugo habe die Händlerbasis und das Sortiment ausgedünnt und die Belegschaft von 184 auf 165 verkleinert, was auch den Rückgang des Umsatzes von 56,4 auf 38,4 Mio. Pfund erkläre.

David Wöllenstein14.08.263 Min.
Mexikanische Unternehmerin klebt QR-Code auf Versandpaket für Online-Handel
© Black Forest Labs / Flux

Mexikos KMU handeln immer digitaler

46 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Mexiko halten den Online-Handel für sehr wichtig, nach 37 Prozent im Vorjahr, berichtet Mexicobusiness.news. Der bekannteste Kanal bleibe Mercado Libre mit 87 Prozent, gefolgt von Amazon mit 61 Prozent; Tiktok Shop wäre nur für acht Prozent von Bedeutung. QR-Codes seien in Mexiko der Logistik entwachsen und würden von 40 Prozent der Unternehmen verwendet, um Kunden etwa Nährwerte, Videos oder Zertifikate aufs Smartphone zu pushen.

Björn Böer13.08.263 Min.
Lagermitarbeiter scannt Paket zwischen vielfältigem Baumarkt-Sortiment im Fulfillment-Center
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Bauhaus-Marktplatz: 100.000 Artikel, 100 Partner

Der Bauhaus-Marktplatz zählt ein Jahr nach dem Start 100 Partnerverkäufer und fast 100.000 neue Artikel, berichtet Ecommercenews.eu. Nach dem Start habe die eigentliche Arbeit erst begonnen, besonders weil die Marktplatz-Artikel trotz ihres großen Anteils am Sortiment zu wenig sichtbar gewesen seien. Mittlerweile seien der Suchalgorithmus justiert, wichtige Lücken im Sortiment geschlossen und die Zahlungsoptionen ausgebaut.

Björn Böer12.08.263 Min.
Verkäuferin präsentiert Produkt im Live-Shopping-Studio mit Ringlicht und Versandkartons
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Whatnot verdoppelt Bewertung auf 20 Mrd. Dollar

Der Live-Shopping-Marktplatz Whatnot kommt nach einer neuen Finanzierungsrunde auf eine Bewertung von 20 Mrd. Dollar, meldet Cnbc.com. Binnen eines Jahres habe sich der Wert fast verdoppelt. Wöchentlich strömten über 650.000 neue Nutzer auf die Plattform, das Handelsvolumen übersteige acht Mrd. Dollar. Die Series-G-Runde habe 545 Mio. Dollar gebracht, die vor allem in Verkäufer-Tools und mehr KI fließen sollen. Whatnot halte in den USA einen Anteil von 60 Prozent des Live-Commerce-Markts, auf dem mittlerweile auch Ebay, Fanatics und Tiktok agierten.

Björn Böer11.08.262 Min.
Frau präsentiert Kleidungsstück vor Kamera in modernem Charity-Shop für Live-Shopping
© Black Forest Labs / Flux

UK: Oxfam verkauft bei Ebay Live alles

Oxfam feierte auf Ebay Live ein ausverkauftes Debüt, meldet Channelx.world. Über 3.200 Zuschauer hätten zugeschaut und jeder Artikel der einstündigen Show habe einen Käufer gefunden. Neu sei die Hilfsorganisation auf Ebay nicht: Seit 17 Jahren betreibe sie dort einen der größten Charity-Shops. Der Ebay-Live-Umsatz sei im zweiten Quartal rund um das Achtfache gewachsen. In den USA falle das Einladungsverfahren für Verkäufer in über 300 Kategorien.

Thomas Rehm11.08.262 Min.
Frau verpackt gebrauchte Bücher und CDs für den Second-Hand-Verkauf über Momox
© Black Forest Labs / Flux

Momox startet in den Niederlanden

Der Second-Hand-Marktplatz Momox startet mit eigener Website und App in den Niederlanden, berichtet Ecommercenews.eu. Nach Monaten des Verkaufs über Amazon und Bol habe die Nachfrage die Erwartungen übertroffen. Niederländer könnten nun selbst gebrauchte Bücher, CDs, DVDs und Videospiele über die Plattform anbieten. Damit sei der 2004 gegründete Händler in sechs Ländern aktiv.

Thomas Rehm10.08.262 Min.
Mitarbeiterin scannt Pakete im Logistikzentrum, Symbolbild zu Mercado Libres Versandkosten
© Black Forest Labs / Flux

Mercado Libre gewinnt zum dritten Mal weniger

Mercado Libres Gewinn sank im zweiten Quartal, das dritte Mal in Folge, auf jetzt 466 Mio. Dollar, meldet Reuters.com. Das seien elf Prozent weniger als im Vorjahr, aber trotzdem mehr als Analysten erwartet hätten. Die Gründe seien der teure Gratisversand in Brasilien und Rückstellungen fürs Kreditkartengeschäft. Der Umsatz kletterte dagegen um 50 Prozent auf ein Rekordhoch von 10,2 Mrd. Dollar. Das Unternehmen betreibt Lateinamerikas größten Online-Marktplatz sowie den Zahlungsdienst Mercado Pago.

David Wöllenstein07.08.262 Min.
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