
50 Hertie-Häuser stehen immer noch zum Verkauf
Schwierige Investorensuche: Nach der Schließung der Hertie-Filialen werden nach wie vor Käufer für die Mehrheit der ehemaligen Warenhäuser gesucht.
Thomas RehmRedakteurKaufland übernimmt vier Immobilien
Vier der verkauften Häuser seien von der Kaufland-Gruppe übernommen worden, darunter die Häuser in Duisburg-Walsum, Hamburg-Bramfeld, Hamburg-Langenhorn sowie Dortmund-Aplerbeck, sagte eine BNP-Sprecherin. Weitere Häuser konnten unter anderem an Standorten in Berlin, München, Erkrath und Mettmann, Lemgo, Wesseling sowie Wolfenbüttel verkauft werden.
Die letzten 20 Warenhäuser der insolventen Warenhauskette Hertie waren vor drei Monaten geschlossen worden. Insolvenzverwalter Biner Bähr hatte vor allem die von den Eigentümern verlangten Mieten für das Scheitern der Rettungsbemühungen verantwortlich gemacht.
Nach der Übernahme der ehemaligen Karstadt-Filialen war das britische Unternehmen gleichzeitig als Hertie-Gesellschafter und Vermieter aufgetreten.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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