
Achtung, Handel! – Der Podcast von etailment
Achtung, Handel! #04 – Christopher Kirsch, Leiter Produktentwicklung Girocard
Achtung, Handel! #04 – Christopher Kirsch, Leiter Produktentwicklung Girocard
Christopher Kirsch über die Zukunft der Girocard und den Wettbewerb mit internationalen Payment-Anbietern.
Björn BöerChefredakteurÜber diese Folge
Die Konkurrenz internationaler Payment-Dienstleister wird härter, doch das rein deutsche Zahlungsmittel Girocard soll für hiesige Händler erste Wahl bleiben. „Mehrere hundert Millionen Euro Transaktionskosten spart die Karte dem Einzelhandel“, argumentiert Christopher Kirsch, Leiter Produktentwicklung Girocard bei der EURO Kartensysteme GmbH, mit Verweis auf eine Studie des CFin – Research Center for Financial Services. Mit welchen innovativen Merkmalen er die Marktstellung der Girocard festigen will, erläutert der Payment-Experte in dieser Folge.
Diese Folge stammt aus dem Podcast „Achtung, Handel!“ von etailment. Die vollständige Episode hören Sie im Player oben oder direkt auf SoundCloud.
Automatisch erstelltes Transkript (KI) — kann Erkennungsfehler enthalten.
Guten Tag und herzlich willkommen zu Achtung Handel, dem Podcast von Magazin der Handel und e-tailment.de. Mein Name ist Björn Böhr und als Gast begrüße ich heute Christopher Kirsch, den Leiter der Produktentwicklung Girocard bei der Eurokartensysteme GmbH in Frankfurt. Hallo Christopher. Hallo Björn, ich freue mich hier zu sein. Wir uns auch.
Und bevor wir gleich tief in die Welt des Zahlungsverkehrs einsteigen, erst mal ein paar Worte zu dir, Christopher. Seit gut zwei Jahren leitest du die Produktentwicklung der Girocard, bist also verantwortlich für die funktionale Weiterentwicklung rund um das umsatzstärkste Kartensystem in Deutschland. Zuvor warst du fast neun Jahre bei der Beratungsgesellschaft Accenture, wo du die Einführung einiger wichtiger Zahlungsinnovationen begleitet hast, beispielsweise bei der Integration der Girocard in Apple Pay. Und von dort bist du dann direkt zu Eurokartensystemen und somit zur Girocard gewechselt. Aber du hättest ja beruflich eigentlich was ganz anderes werden sollen.
Perfume, The Story of a Murderer, heißt der Titel von Konstantin Film, bei dem du Set-Trainee warst. Also Christopher, das musst du mal erklären. Hollywood stand dir offen und da entscheidest du dich für die trockene Materie Zahlungsmittel. Hartes Brot statt Glanz und Glamour. Was ist da schiefgelaufen?
Ja gut recherchiert, würde ich mal sagen. In der Tat, du hast es ja richtig gesagt, das war Set-Trainee. Also Hollywood weiß ich nicht. Das ist glaube ich so die erste Stufe, wenn man in die Filmwelt reinschnuppern möchte. Bei mir war das immer so, ich habe viel ausprobiert im Leben und wollte immer gucken, was dahinter steckt.
Hatte immer ein gewisses Fable für künstlerische Sachen. Ich habe auch nie so richtig geplant mein Leben so auf die nächsten zehn bis zwanzig Jahre. Das wird man ja schon mal in so Bewerbungen gefragt. Wo sehen sie sich irgendwo? Sondern ich habe das auf mich zukommen lassen und das hat sich immer richtig angefühlt und jetzt bin ich eben bei der EKS.
Aber irgendwann muss dann der Switch doch im Hirn erfolgt sein. Weg vom reinkünstlerischen hin zu dem eher zahlengetriebenen Arbeiten. Ja, das stimmt. Und das war ungefähr die Zeit, wo ich dann mein Studium beendet hatte. Ich hatte auch mal Musik studiert und habe das in einer Zeit gemacht, wo nicht so ganz klar war, wo geht die Musikindustrie hin.
Also das war so ein bisschen so der Bedeutungsverlust der Plattenfirmen und man wusste noch nicht so genau, wo jetzt irgendwie die neuen Businessmodelle liegen. Heute haben wir Streaming und so Plattformen, wo sich glaube ich ganz gut auch was mitverdienen lässt. Bei mir war das damals eben dann eine Entscheidung, was anderes zu machen und das war aber auch richtig zu der Zeit. Jetzt jedenfalls, wie du sagst, spielt die Musik bei Eurokartensysteme in Frankfurt. Haben sich deine Erwartungen denn erfüllt?
Ja, absolut. Also das ist wirklich eine ganz spannende Aufgabe, ganz herausfordernd. Aber Herausforderungen sind ja immer auch gut, weil sie regen einen an. Und ich glaube einfach, dass das, was wir jetzt hier machen, nämlich die Weiterentwicklung der Girocard, einfach eine tolle Geschichte auch ist. Ja, also wir sind ja mit der Girokarten, ja, die erfolgreichste Debitcard in Deutschland.
Aber ich sage immer, es ist gleichzeitig auch ein bisschen der Underdog, ja, weil wir stehen in Konkurrenz mit großen globalen Kartenschemes und wir haben, glaube ich, viel, was wir noch machen müssen, viel Potenzial. Sei es im Marketingbereich, sei es eben im Produktentwicklungsbereich und das macht einfach Spaß und deswegen würde ich mal sagen, haben sich die Erwartungen in jedem Fall erfüllt. Und wie du es beschrieben hast, ist das Umfeld ja sehr herausfordernd, wobei ihr ja noch in einer sehr starken Marktposition seid. Die Zahlungsmittel der Deutschen haben sich ja rasant geändert seit Corona, das Bewusstsein auch. Wie ist es denn zur Zeit, wenn du auf den Markt guckst, womit bezahlen die Deutschen die Kunden am liebsten in Geschäften und danach schauen wir nochmal auf den Online-Handel?
Ja, also das kennt ja der Handel ganz gut und das ist ja auch so ein bisschen, denke ich mal, in unserer Kultur verankert, dass das Bargeld immer einen sehr hohen Stellenwert hatte. Bargeld ist eben beliebt und das hat man ja, glaube ich, auch immer gesehen, dass an der Supermarktkasse oder sonst wo immer sehr, sehr gerne dann mit Scheinen oder Münzen bezahlt wurde. Seit Corona sehen wir natürlich, dass die Kartenzahlungen im Aufwind sind, insgesamt. Das hatte ja auch damit zu tun, dass man am Anfang da auch sehr auf den Hygienefaktor verwiesen hat. Aber ich denke auch, dass sich da so eine Entwicklung gesellschaftlich ergeben hat, einfach mehr digital oder zumindest mit anderen Medien zu zahlen als dem Münz- und Bargeld.
Das sehen wir übrigens auch daran, dass der Durchschnittsbetrag immer kleiner wird, wenn ich mit Karte zahle. Also wir machen ja auch Auswertungen und das ist immer ein Zeichen dafür, dass zum Beispiel auch kleine Beträge eben dann mit Karte bezahlt wird. Und das ist ein Zeichen von Normalität. Von der Verteilung her ist es jetzt so, dass wir jetzt seit ein paar Jahren das Bargeld überholt haben mit der Girocard. Also wir stehen jetzt zumindest im stationären Bereich an erster Stelle, was den Umsatzanteil angeht.
Und von daher ist das erstmal eine gute Basis. Wie hoch ist ungefähr der Marktanteil dann von der Girocard? Ich glaube, der liegt jetzt bei 62 Prozent Girocard, wenn man es auf den Gesamtumsatz jetzt anrechnet. Und wir liegen damit jetzt vor dem Bargeld. Ja, also 62 Prozent aller Zahlungen im stationären Handel erfolgen über die Girocard.
Das ist natürlich wirklich eine enorme Leistung, die ihr da auch vollbracht habt. Und die Händler wissen es wahrscheinlich auch zu gutieren. Wie kam es denn, dass diese Tendenz zu den kleineren Beträgen sich ergeben hat? Früher sah man ja eher ab 10 Euro oder ab 15 Euro sind da die Gebühren runtergegangen. Oder warum auf einmal die Akzeptanz bei den Händlern?
Also die Akzeptanz ist in jedem Fall gestiegen. Ich weiß nicht, ob du dich noch an die Zeiten erinnern kannst, wo man vielleicht mal in einer Bezahlsituation war. Und dann hieß es, ach, wir nehmen hier keine Karte. Und das ging mir zumindest so. Dann musste ich erstmal zum Geldautomat, weil ich zum Teil gar nicht so viel Geld im Portemonnaie hatte.
Und also das sehen wir schon. Die Akzeptanz steigt seit Jahren an. Und übrigens auch eben gerade bei diesen Situationen, wo man nicht unbedingt damit rechnet. Also wir haben so ja saisonale Dinge wie im Frühjahr die Spargel- und Erdbeerstände, im Dezember die Weihnachtsmärkte. Und da sieht man eben auch immer mehr, dass man damit Karte bezahlen kann.
Und ich würde einfach sagen, das ist so ein gegenseitiger Effekt. Also zum einen der Akzeptanzbereich bietet mehr an, weil er eben auch weiß, dass da eine gewisse Convenience für den Kunden dahinter steckt. Und der Kunde sieht eben auch, dass da akzeptiert wird, mit Karte zu bezahlen. Und dann gibt es noch einen anderen Trend. Das ist nämlich die digitale Karte.
Also dass man mit dem Smartphone bezahlt, das ist ja nichts, was wir jetzt seit zehn Jahren kennen, sondern das hat sich auch erst in den letzten fünf Jahren, also du hast ja schon mal Apple Pay erwähnt, also maßgeblich auch durch die Einführung von Apple Pay ergeben. Und ja, das geht eben dann nur mit dem Smartphone und wird auch immer mehr ein Stück Alltag. Das Smartphone entwickelt sich ja in so eine Richtung Portemonnaie. Und von daher finde ich es jetzt auch nicht besonders erstaunlich, dass das jetzt mehr Kartenzahlungen als Münz- und Bargeld sind. Die Kartenzahlungen nicht, da hast du recht, aber diese starke Stellung der Girokarte ist natürlich doch was Besonderes.
Wie sieht es im Vergleich zu den Wettbewerbern aus? Wer folgt da im Bereich Kartenzahlungen dann auf den Plätzen? Ja, natürlich die internationalen Kartenschemes. Also im stationären Bereich teilt sich das Feld ja im Wesentlichen zwischen diesen beiden auf. Einerseits Karte und andererseits eben noch das Bargeld.
Wir haben natürlich gesehen, dass jetzt durch die Einführung der neuen Debitkarten seitens Mastercard und Visa da eine Konkurrenz angewachsen ist. Das war ja vorher sehr stark auch auf Kreditkarten gemünzt, beziehungsweise vielleicht noch zum Anteil Prepaid-Karten. Aber natürlich ist durch diese Ausgabe dieser neuen Debitkarten auch nochmal eine gewisse Konkurrenz entstanden, die ich aber erstmal gut finde, weil sie uns ja auch zwingt weiterzumachen. Und ich stehe ja vor allem für die Weiterentwicklung und spornt uns an, eben dann auch konkurrenzfähig weiterhin zu bleiben. Ja, das ist natürlich erfreulich, dass du das so sportlich siehst.
Als Kunde, muss ich sagen, finde ich es eher unangenehm, wenn mir meine Bank auf einmal mitteilt, ja, die neue Karte ist eben eine Visa oder Mastercard. Mastercard und ich frage muss ja, und früher war doch die Girocard mit integriert und das dann erst auf Nachfrage erhalte. Funktioniert zwar noch, aber man muss eben als Kunde da tatsächlich auf der Hut sein. Wie kommuniziert ihr das, dass ihr eigentlich ja für, nicht nur für die Händler, sondern letztlich auch für die Kunden Mehrwert bietet? Also erstmal ist das natürlich immer eine Entscheidung der Bank selber, wie sie mit der Kartenausgabe umgeht.
Es gibt bestimmte Banken, vor allem im Privatbereich, Privatbankbereich, die auf eine Zweikartenstrategie setzen. Also die einerseits die Girocard ausgeben und andererseits nochmal eine andere Karte, vielleicht von einem internationalen Scheme dann eben. Und ich kann das sehr gut nachvollziehen, dass das verwirrend ist für den Kunden. Ich weiß auch nicht immer, ob man sich damit einen Gefallen tut, ja, denn wir stellen ja auch fest, dass viele Kunden so gar nicht den Unterschied immer wissen. Letztes Jahr durch diese Umstellung der Kartenschemes auf diese neuen Debitkarten kam das ja zum ersten Mal auch ins Bewusstsein der Menschen durch Presse und so weiter, dass da auf der Karte nicht nur die Girocard ist, sondern auch mehr.
Ich glaube einfach, dass wir aber sehen müssen, dass wir mit der Karte gewisse Dinge unterstützen, die die anderen nicht können. Also das ist natürlich beim Handel ganz klar der Kostenvorteil. Und was wir jetzt in der Produktentwicklung machen wollen, das ist ein ganz wichtiger Pfeiler, ist, dass wir eine Unterscheidbarkeit zwischen unserer Karte und der der Konkurrenz hinbekommen. Kannst du das nochmal ein bisschen erläutern, das klingt spannend, Unterscheidbarkeit, wodurch? Ja, also das ist, dass wir sagen, es muss eigentlich Mehrwerte geben, die jetzt nicht unmittelbar mit der Bezahlfunktion an sich zu tun haben, sondern vielleicht neudeutsch Edit Value Services bieten.
Wir arbeiten gerade an einer Funktion, die es beispielsweise erlaubt, Punkte zu sammeln mit der Karte, nicht unsere. Wir haben kein eigenes Bonusprogramm, aber immerhin Bonusprogramme dritter. Und ich glaube, das ist etwas, was ja auch einen Mehrwert für sowohl den Handel als auch die Kunden bietet. Also ich habe nur noch eine Karte, nicht mehr die zweite, die Kundenkarte, sondern eine, die dann einerseits dafür sorgt, dass ich einen kürzeren Checkout-Prozess an der Ladenkasse habe. Ich muss nicht mehr die eine Karte scannen, mit der anderen bezahlen.
Und für den Kunden ist es ja auch einfacher, weil er sozusagen sich auch nicht mehr Gedanken machen muss, ja, bin ich hier überhaupt Mitglied bei dem Programm, macht dieser Händler mit, sondern ich bezahle und kriege diese Punkte im Hintergrund gut geschrieben. Unbedingt, aus Kundensicht natürlich sehr einfach, egal ob ich sie noch als Plastikkarte dann im Portemonnaie habe oder schon integriert ist ins digitale Wallet, solange ich das machen kann über eine Karte, perfekt. Aus Händlersicht natürlich sehr spannend, wenn ich mir jetzt unsere Leserinnen und Leser anschaue. Das sind ja Einzelhändler, wenn ich höre Loyalty-Programme, die ihr damit unterstützen würdet, wie kann man sich das vorstellen? Könnte dann mein Filialist aus Offenbach, der vielleicht drei, vier Geschäfte hat, könnte der sich an euch wenden und überlegen, mit euch gemeinsam so eine Strategie des Punktes Sammelns zu entwickeln?
Absolut, also das ist ja genau der Hintergrund, warum wir das machen. Vielleicht nochmal zur Erläuterung, wir als Scheme, wir legen sozusagen die funktionalen Rahmenbedingungen fest. Also wir sind diejenigen, die sagen, wie muss es funktionieren. Das ist auch beschrieben und das ist dann auch in unserem Regelwerk verankert. Und letzten Endes sind wir aber natürlich immer angewiesen auf den Markt und deswegen ermuntern wir auch ausdrücklich, den Markt mit uns dann in Kontakt zu treten und zu überlegen, wie man das dann in die Tat umsetzen könnte.
Ich kann ja sagen, dass wir jetzt ein Pilotprojekt starten 2025, wo die Sparkassen gemeinsam mit Payback, also immerhin einem sehr großen Punkteprogramm, diese Funktionalität für die GiroCAD bereitstellen werden. Damit fangen wir jetzt mal an, aber wir machen das ja nicht nur für eine Lösung, sondern es ist ganz klar unser Ökosystem und die Einladung an der Stelle. Jeder, der da ein Interesse hat, soll sich an uns wenden. Ist ja schon mal gut, wenn man mit einem der Marktführer anfängt und dann zeigt, Proof of Concept, es funktioniert und du hast gesagt, die Sparkassenorganisation ist dabei. Das heißt, müsst ihr euch in dem Fall auch jeweils an die Banken, an die imitierenden Institute wenden oder kann der Händler tatsächlich mit euch direkt darüber reden, was er sich als Kundenprogramm vorstellen würde?
Das hängt ein bisschen von der Ausgestaltung der Lösung zusammen. Die Sparkassen haben sich überlegt, dass es sinnvoll wäre, die Kundennummer des Loyalty-Programms im Online-Banking mit der GiroCAD zu verknüpfen. Das ist insofern ganz gut für den Kunden, als dass er dann nicht tausend Daten eingeben muss, weil die Kartendaten sind ja schon hinterlegt. Grundsätzlich gibt es aber auch Überlegungen, das zu öffnen und nicht ausschließlich im Online-Banking zu machen, eine Verknüpfung zwischen einem Loyalty-Programm oder dergleichen. Es hängt immer von der individuellen Lösung ab und von daher gucken wir uns das auch immer im Detail an.
Wie sind die Rahmenbedingungen? Und dann schauen wir, was ist sozusagen der beste Ansatz für Kunde und Händler. Habe ich das richtig verstanden? Das wäre jetzt erstmal nur für digitale Bezahlvorgänge im Online-Handel? Nein, nicht ganz.
Es geht darum, dass die Verknüpfung der Kundennummer im Online-Banking erfolgt. Aber die Verknüpfung gilt sowohl für die physische Karte als auch für eine digitale Karte. Das heißt also, Händler, die Interesse haben, würden sich an euch wenden. Ihr würdet schauen, welche Lösung sich anböte, um es zu verknüpfen. Dann würde man gegebenenfalls nochmal mit dem imitieren in den Institut Rücksprache halten.
Aber theoretisch würde es auch mit euch direkt gehen. Ja, Björn, wir haben das ja damals auch im Zuge der Neuausrichtung ganz bewusst so gemacht, dass wir sagen, wir reden im Rahmen eines Co-Creation-Ansatzes mit ganz vielen Marktteilnehmern. Das umfasst einerseits den Handel, alle, die dazwischen sind, die Intermediäre, als auch die ausgebenden Banken. Und deswegen machen wir das auch und nehmen das auch sehr ernst. Girocard ist an sich ja auch ein, sage ich mal, sehr demokratisches Gebilde, was das angeht.
Aber natürlich, also die Girocard ist in ganz Deutschland im Einsatz. Jeder Bundesbürger, nahezu jeder Bundesbürger hat sie. Und wir können natürlich auch nicht mit jedem Händler immer reden. Das schaffen wir einfach von der Kapazität gar nicht. Aber deswegen immer, wer noch Interesse hat und davon nichts gehört hat, der ist herzlich eingeladen, auf uns heranzutreten.
Und wir würden dann ins Gespräch gehen. Ja, Gespräch und Weitervermittlung ist gut. Schlimm ist natürlich, wenn ganz viele Köche mitrühren im Brei. Das haben wir ja bei Giropay gesehen, was nun dieses Jahr eingestellt wird. Und Giropay, Girocard, vom Namen klingt es ähnlich.
Häufig kriegt ihr wahrscheinlich auch die Anfragen und den Ärger, möglicherweise auch der Händler, dem gekündigt wurde. Wie geht man damit um? Giropay ist natürlich nichts, was jetzt direkt mit uns zu tun hat, sondern es ist ein Bezahlangebot gewesen, eine Initiative von deutschen Banken. Und am Ende war die Girocard dann eine Möglichkeit zu bezahlen. Und das wurde jetzt eingestellt und das ist natürlich schade für die, die das auch immer genutzt haben.
Auf der anderen Seite, dieser Markt befindet sich ja immer in einer Konsolidierung und was funktioniert, setzt sich durch und was vielleicht nicht geklappt hat, da muss man dann irgendwann sagen, soll man etwas so weiter am Leben erhalten. Wichtig ist nochmal, es hat nichts mit der Girocard an sich zu tun, auch wenn der Markenname sehr, sehr ähnlich ist. Ich erlebe das oft, dass ich schon mal gefragt werde, ihr seid doch die von Giropay und dann sage ich immer, nein, das ist die Girocard. Von daher, das ist erstmal wichtig festzuhalten. Und ansonsten tun wir alles dafür, dass sich die Girocard aber auch in diesem Segment, ich nenne das immer Fernzahlungen, ich möchte das nicht auf online beschränken, sondern das sind alle Zahlungen, die irgendwie digital erfolgen, dass da die Girocard auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielt oder noch eine wichtigere.
Und dann sind wir genau bei deinem eigentlichen Thema, nämlich den Produktinnovationen, die du auch im Kopf hast. Wohin geht die Reise? Was hast du schon als Herausforderung am Horizont gesehen und wie willst du darauf reagieren mit Features für die Girocard? Ich hatte ja vorhin den Co-Creation-Ansatz erwähnt und wir haben, als ich angefangen habe, mal Folgendes gemacht. Wir haben mal im Rahmen von so einem Brainstorming-Prozess gesagt, was muss man denn eigentlich machen, damit die Karte einerseits das anbietet, was vielleicht die Konkurrenz schon voraus hat, aber über dies hinaus vielleicht auch einen eigenen Akzent setzt.
Und da ist dann so wild gemischt irgendwie eine Ansammlung von Ideen zusammengekommen und wir haben das dann ein bisschen geordnet und priorisiert. Und letzten Endes muss man sagen, gibt es so drei Bereiche, die wir jetzt in der Produktentwicklung uns ansehen. Und das eine, das ist jetzt vielleicht nicht das Interessanteste für den Endverbraucher, aber das ist ganz, ganz wichtig im Hintergrund ist, dass wir diese Einmalzahlung, die wir heute haben, etwas aufbrechen. Einmalzahlung ist im Grunde der Umstand, dass ich die Karte jetzt ans Terminal halte. In dem Moment wird autorisiert, es wird verrechnet.
Also Standard, ist ja auch was, was man sehr oft hat. Wir beobachten aber auch, dass es immer mehr Anwendungsfälle gibt, die nicht mehr so funktionieren, auch im stationären Bereich. Also wo wir zum Beispiel eine Entkopplung zwischen dem Reservieren haben von einer Ware und dann der tatsächlichen Autorisierung, Verrechnung. Denk mal an diese Taxidienste, Mobilitätsanbieter, wo ich zum Beispiel den Betrag erst nach Abschluss der Reise verrechnet bekomme, weil vielleicht zum Beispiel der Betrag am Anfang noch nicht final feststeht. Wir haben das in autonomen Supermärkten.
Das ist jetzt vielleicht nochmal ein bisschen innovativer, aber da gehe ich rein, ich halte eine Karte dran, nehme die Ware raus. Man weiß aber am Anfang ja noch nicht, was ich an Warenwert einkaufe. Und dann wird der Betrag verrechnet erst im Nachgang, ohne dass ich da nochmal eine Interaktion habe. Also das heißt, da gibt es ganz viele Themen, die relevant sind. Die Klassiker übrigens Hotel- und Mietwagenbuchung.
Ich buche ein Hotel und da ist eine Stornogebühr und der Hotelier möchte vielleicht in dem Moment der Buchung noch nicht das Geld haben, weil ich als Kunde ja zurücktreten könnte nochmal. Er braucht es aber dann erst, wenn sozusagen zum Beispiel die Stornofrist erloschen ist. Das sind alles so Fälle, die wir uns ansehen müssen, die wir aber heute noch nicht hatten. Und das ist der erste Punkt. Der zweite, und das ist sozusagen das Wesentliche ist, dass wir dann gucken müssen, dass die Girocard sozusagen etwas breit gefächerter aufgestellt ist, was die Formfaktoren angeht.
Also wir sind ja heute sehr fokussiert auf die physische Karte. Wir wollen aber mehr auch auf andere Formfaktoren, Also Smartphones, das können auch Smartwatches sein, also sogenannte Wearables, weil wir ja einfach sehen, dass die physische Karte nicht mehr der einzige Weg ist, um zu bezahlen. Und es gibt auch vor allem im stationären Bereich Fälle, wo ich auch gar nicht mehr weiterkomme. Also ich habe gerade die Mobilitätsanbieter genannt, Lieferservice. Das ist ja irgendwie stationär.
Ich erhalte eine Leistung unmittelbar, aber ich kann eben nicht mehr mit der Plastikkarte bezahlen. Das ist der zweite Aspekt, also mehr Digitalisierung der Karte. Und der dritte Aspekt, den hatte ich schon genannt, Das ist dieses Edit-Value-Thema, also eine Unterscheidbarkeit zur Konkurrenz herzustellen, damit auch klar wird, wofür die Girocard steht, was sie ausmacht. Denn wenn natürlich alle das Gleiche anbieten, dann fällt es auch dem Endkunden schwer, dann Unterscheidung zu sehen. Und das hattest du ja schon erläutert als eine Möglichkeit, Edit-Value-Loyalty-Programme einzurichten.
Gehen wir nochmal zu den beiden anderen Richtungen, die du genannt hast, für Weiterentwicklung auch eurer Features. Die Einmalzahlung im Grunde ablösen hin zu einer Vorautorisierung, ist das damit gemeint? Nicht ablösen, also die Einmalzahlung, die bleibt natürlich bestehen, das ist ja der Standardfall, den wir kennen. Aber erweitern, also Bezahlfunktion erweitern, um neue Formen wie die Vor- oder Nachautorisierung, übrigens auch sowas wie wiederkehrende Zahlungen, das gibt es ja auch schon mal, dass man das hat, und auch, vielleicht auch nicht unwesentlich, Teilzahlungen. Oftmals hat man Situationen, wo man mal eine Anzahlung leistet und wo dann ein Endbetrag später fällig wird.
Das sind alles weitere Bausteine in dem Gebilde, was wir jetzt angehen. Und kannst du das nochmal konkretisieren, vom Händler aus gesehen, was habe ich durch dieses Feature als Händler für einen Vorteil? Ich habe den Vorteil, dass ich dadurch natürlich ganz neue Anwendungsfälle für die Girocard meinen Kunden anbieten kann, die heute vielleicht von anderen Kartenschemes besetzt werden. Also ich hatte ja gerade schon mal Hotel und Mietwagen, so als diese klassischen Segmente genannt, wo vielleicht dann auch die Konkurrenz sehr stark ist. Und das wären Felder, ich sage immer neue Akzeptanzbereiche, in die die Girocard dann vordringen kann.
Und dann mit den Vorteilen, die wir insgesamt als Girocard-System haben, nämlich vor allem eine Kosteneffizienz und eine weite Verbreitung, glaube ich, ein gutes Angebot dem Händler machen können. Der zweite Weg war die, und das ist so ein schönes Wort wahrscheinlich aus euren Gremiensitzungen entwickeln, Formfaktoren statt physischer Karte. Formfaktoren. Also sprich, für den Händler jetzt mal plausibel gemacht, da kommt jemand, ein Kunde und hält sein Handy hin, hat da sein Wallet und da sollt ihr integriert sein. Du hast es ja damals schon initiiert bei Apple Pay.
Wie sieht es mit den anderen Großen an? Fangen wir mal an bei Google Pay und gehen wir hin bis zu Alipay. Ja, also Formfaktoren ist, glaube ich, kein Gremienbegriff, sondern es ist, glaube ich, ein anerkannter Begriff für jede Art von Medien oder Trägern, wo sich Karten darauf befinden können. Apple ist ein Riesenerfolg, auch für die Girocard, muss man sagen. Also wir haben das damals für die Sparkassen gemacht.
Ich darf jetzt keine Zahlen nennen, aber man kann sagen, das ist sehr, sehr erfolgreich. Und das sieht man vielleicht auch daran, dass jetzt kürzlich die Commerzbank die Girocard für Apple Pay ready gemacht hat. Und auch die ersten Zahlen da lassen vermuten, dass das wirklich in eine gute Richtung geht. Ansonsten würde ich sehr gerne die Girocard auch in Google Pay sehen. Das ist letzten Endes auch nicht so wahnsinnig anders.
Also jetzt mal abgesehen von der Betriebsplattform. Aber die Logik dahinter ist sehr, sehr ähnlich. Und deswegen ist es so aus der funktional-technischen Sicht so, dass es nicht mehr so ein großes Delta gibt zwischen dem, was jetzt für Apple gemacht wurde, zu dem, was man mit Google machen könnte. Aber nochmal, das ist immer die Entscheidung der Banken und der ausgebenden Ischua. Und da spielt ja auch Geschäftspolitik mit rein.
Also das Geschäftsmodell von Apple ist zum Beispiel ein anderes als das von Google. Und jede Bank muss auch für sich überlegen, was sie anbieten möchte. Wir aus Girocard-Sicht sind aber der Meinung, die Girocard sollte möglichst überall stattfinden, weil am Ende ja der Kunde entscheiden muss, womit er bezahlt. Und dieses Recht sollte man ihm auch geben. Und ich kann nur sagen, von unserer Sicht aus sollte man ihm aber das Angebot zumindest ermöglichen.
Und daran arbeiten wir, ohne dass ich jetzt für den speziellen Google-File was Konkretes sagen könnte. Die Vorteile der Girocard aus Händlersicht sind ja eigentlich offenkundig. Weitaus niedrigere Gebühren ist erstmal Money Counts dasjenige, was für die Händlerin, den Händler am Ende des Tages in der Kasse sichtbar ist. Und da würde man sich ja eigentlich vorstellen, dass dieses Argument auch von den Händlern stärker in den Vordergrund gebracht wird, wenn es darum geht, auf der einen Seite die Kunden dazu zu animieren, mit Girocard zu zahlen, auf der anderen Seite den eigenen Banken vielleicht auch Druck zu machen, dass die Girocard eben mehr angeboten wird, wie du gesagt hast. Wie beobachtest du da die Szene?
Ändert sich da was? Ich spüre da immer noch so eine gewisse Lethargie als Kunde, als Endkunde. Ich glaube, wir müssen einfach gucken, dass wir die Vorteile der Girocard noch mehr in den Vordergrund stellen. Und ich hatte jetzt ein bisschen erzählt, was wir bei den Funktionen machen wollen. Ich glaube, ein ganz, ganz wichtiger Faktor ist aber auch die Markenbildung, das Markenimage.
Und ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich höre ganz, ganz oft, ja, ich zahle jetzt mal mit der EC-Karte. Und die EC-Karte, den Markennamen, gibt es seit 2008 nicht mehr. Also es ist auch nicht erst seit gestern, sondern es ist schon eine Weile her. Und das ist natürlich nicht die Schuld der Verbraucher, sondern das liegt auch im Wesentlichen daran, dass wir, was das Markenimage und die Markenbekanntheit angeht, einfach was tun müssen. Und jetzt haben wir schon zwei Sachen neu gemacht.
Das eine ist, dass wir jetzt im November letzten Jahres eine Marketingkampagne ausgerollt haben, die genau darauf abzielt, dass man sagt, lieber Kunde, wenn du mit der Girocard bezahlst, dann sparst du kleinen Geschäften, das ist der Slogan, große Gebühren. Also ich finde so in Zeiten von Fairtrade und Regionalität und dem Herausheben von solchen Dingen passt das ganz gut in die Zeit, dass wir auch mal sagen, was bedeutet das eigentlich für den Händler, wenn ein Kunde mit Girocard bezahlt, also dass auch dem Endkunden das bewusst wird, man tut dem was Gutes. Das ist besser, als wenn man vielleicht mit anderen bezahlt. Also das ist das eine. Und das andere, was wir gemacht haben, um die Markenbekanntheit zu stärken, wir rollen jetzt etwas aus auf den Terminals, das nennt sich Sensory Branding.
Wir erweitern die Marke gewissermaßen um einen Ton, das fand ich sehr schön, weil ich ja ein bisschen Musik dann damals mal studiert habe. Und wir machen dieses Markenlogo vor allem sichtbar auf dem Display des Terminals. Das war vorher nicht der Fall. Wenn ich also jetzt heute mit der Girocard bezahle, dann sehe ich demnächst, das wird sukzessive immer mehr werden, das Markenlogo mit einem Ton. Und ich habe ja in dem Moment, wo ich bezahle, die volle Aufmerksamkeit auf dem Display als Kunde.
Und das sorgt nochmal dafür, dass ich mir da bewusst werde, dass ich mit Girocard bezahle. Übrigens bei Karten, wo dann so zwei Badges drauf sind, also die Girocard und noch ein anderes, sorgt das auch wieder für eine Unterscheidbarkeit. Und das ist, glaube ich, ein ganz toller Marketing-Effekt. Und muss ich da als Händler meine Kassen umrüsten? Nein, muss man nicht.
Wir haben mit diversen Terminal-Herstellern gesprochen und die integrieren das in ihre Software. Und das wird dann im Regel-Update implementiert und der Händler muss da gar nichts machen. Software allein reicht ja, wenn die Kasse mit mir sprechen oder mir Musik vorspielen soll. Für Lautsprecher ist eh gesorgt. So ist das.
Es gibt vielleicht Umgebungen, wo man das nicht immer mit Sound haben möchte. Aber der Händler muss da gar nichts machen. Christopher, jetzt kommt auch noch die European Payment Initiative EP und will ebenfalls ihren Teil vom Wallet-Markt mit WeRo, Mischung aus We und Euro, lautet die neue Applikation, also Vero hier im Deutschen. Was wird uns Vero bringen, wenn wir mal in die Zukunft schauen? Und was bedeutet das für die Händler und die Girocard?
Erstmal eine weitere Bezahlmethode. Diesmal mit dem europäischen Gedanken, also dass sie in mehreren Ländern auch ausgerollt wird. Und da möchte ich auch nochmal ausdrücklich sagen, das finde ich gut, weil das eben etwas ist, was wir eben hier aus dem Kontinent Europa heraus entwickeln. Ich möchte aber vielleicht an der Stelle nochmal sagen, dass die Girocard natürlich nochmal einen ganz anderen Stellenwert auch in Deutschland hat, heute beim Handel. Sie ist ja da, sie existiert, ich hatte das gesagt.
Sie ist nicht erst seit gestern im Markt. Und ich glaube, die Händler wissen, was sie an der Girocard haben. Wir haben ja schon über die Kosteneffizienz gesprochen, über die Akzeptanz, auch über Kunden, die die Girocard auch aus Gründen der Sicherheit sehr, sehr schätzen. Und ich finde, wir hatten ja am Anfang kurz darüber gesprochen, das ist ja ein sehr demokratisches Projekt, die Girocard. Viele können mitsprechen, Mitsprache, ihre Meinung mit reinbringen, auch Kritik im Übrings.
Und ich finde, das hat auch einen Stellenwert. Und es gibt den wirtschaftlichen Stellenwert. Wir haben übrigens mal eine Untersuchung gemacht mit der Steinbeiß-Studie, was es bedeuten würde, wenn man die Girocard nicht mehr hätte in Deutschland. Und das hätte gesamtwirtschaftliche Auswirkungen, einfach weil dann ein Wettbewerber weniger im Markt ist und dann eben, dass das Fell des Bären verteilt wird, höhere Gebühren. Ich möchte aber noch mal einen Punkt nennen, der mir auch wichtig ist.
Und das ist diese Souveränität. Die Girocard ist ja ein Made-in-Germany-Produkt. Und sie ist damit auch unabhängig. Und ich glaube, wir haben ja auch alle so in den letzten Jahren mitbekommen, was Abhängigkeit bedeuten kann. Also, denk mal an die Covid-Pandemie.
Da ging es um Lieferketten. Wir haben da heute immer noch Themen wie Beschaffung von Arzneimitteln, also wo Auslagerung im Ausland stattgefunden hat. Der russische Überfall auf die Ukraine hat gezeigt, wie es mit Energie aussieht, wo da eine Abhängigkeit sein kann. Und die letzte Präsidentschaftswahl in den USA, übrigens Heimat vieler Zahlungsdienstleister, zeigt ja auch, dass da in Zukunft wahrscheinlich mit einer protektionistischen Handelspolitik zu rechnen ist. Und deswegen ist neben dem Wirtschaftlichen auch dieses Souveräne eine ganz entscheidende Rolle.
Und ich denke, dass das uns auch allen erhaltens- und schützenswert sein sollte. Von daher, das war jetzt mein Plädoyer noch mal für die Girocard in Deutschland. Lieber Christopher, das ist eine starke Ansage Richtung mehr Freiheit und mehr Pluralität auch beim Zahlen, aber eben auch für mehr Souveränität aus unserer deutschen Sicht heraus und Sicht natürlich auch der deutschen Händler, was nicht zuletzt Gebühren angeht. Ganz herzlichen Dank für die Informationen und euch, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, danke für eure Zeit. Mehr Informationen zum Thema Zahlungssysteme und Finanzierung erhaltet ihr dann in der Februar-Ausgabe von der Handel und natürlich auf e-tailment.de.
Alles Gute und bis zur nächsten Ausgabe von Achtung Handel.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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