Nach SinnLeffers, Wehmeyer und Hertie steht jetzt auch Adessa Moden vor dem Aus. Für eine Sanierung des Textilhauses gibt es aber gute Chancen, glaubt der vorläufige Insolvenzverwalter.
Insolvenzantrag nur für deutschen Unternehmens-Teil
Das 1986 gegründete Einzelhandelsunternehmen hat etwa 200 Filialen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Slowenien. In Deutschland gibt es rund 130 Filialen mit durchschnittlich fünf Beschäftigten. Am Sitz des Unternehmens in Würselen arbeiten 120 Menschen. Der Insolvenzantrag gelte nur für den deutschen Teil des Unternehmens. Die anderen Bereiche seien aber enger Teil der Restrukturierungspläne, sagte ein Sprecher.
Der Unternehmensumsatz betrug europaweit rund 80 Millionen Euro. Adessa ist das einzige Einzelhandelsunternehmen des weltweit operierenden Textilherstellers Sahinler Group.
