
Aldi Süd widerspricht GfK-Zahlen
Die GfK-Marktforscher hatten Aldi kürzlich als Verlierer der Krise tituliert und von Umsatzeinbrüchen berichtet. Umgehend widerspricht der ansonsten verschwiegene Discounter öffentlich.
David WöllensteinRedakteur"Positive Umsatzentwicklung in 2010"
Die GfK-Daten für 2009 kommentierte Aldi Süd dagegen nicht. Nach Schätzung der Marktforscher ging der Umsatz von Aldi Nord/Aldi Süd im vergangenen Jahr in Deutschland um 4,4 Prozent und der Marktanteil um 0,6 Punkte auf 18,4 Prozent zurück.
Die GfK errechnet ihre Zahlen auf der Basis von 30.000 repräsentativ ausgewählten Privathaushalten, deren Einkaufsverhalten ausgewertet wird. Aldi hält sich traditionell bedeckt. Seit rund zehn Jahren gibt es zwar Pflichtveröffentlichungen von Aldi für die insgesamt 66 Regionalgesellschaften in Deutschland. Unternehmenszahlen für das Jahr 2009 sind jedoch noch nicht bekannt.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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