Aldi und Esprit statt Hertie

Aldi und Esprit statt Hertie

2 Min.Aktualisiert am
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In Berlin Neukölln ist das ehemalige Hertie-Kaufhaus neueröffnet worden - mit namhaften Mietern und einem neuen Ladenkonzept.

Durch den Umbau des Gebäudes durch den Düsseldorfer Projektentwickler Centrum und der B&L-Gruppe aus Hamburg entstanden rund 23.000 Quadratmeter Mietfläche, davon sind insgesamt 12.600 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Zu den Handelsflächen mietete Lagerbox rund 4.300 Quadratmeter Lagerfläche und das Sport-Studio Triple Nine zwei Flächen mit rund 3.400 Quadratmetern. Auch ein Ärztezentrum mit rund 2.500 Quadratmetern Fläche wurde im Gebäude des ehemaligen Warenhauses untergebracht. Die Mietverträge wurden durch das Maklerunternehmen Comfort vermittelt.

Investition von 70 Millionen Euro

Insgesamt 50 ehemalige Hertie-Standorte stehen nach wie vor zum Verkauf. Seit den Schließungen der Filialen im Mai 2008 ist es gelungen, lediglich 14 Hertie-Häuser an Projektentwickler und Eigennutzer zu verkaufen, berichtete vor wenigen Tagen das mit dem Verkauf beauftragte Immobilienunternehmen BNP Paribas Real Estate.

Der Umbau des Geschäftshauses in Neukölln begann im Juni 2008. Ortsbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) hofft, dass der Standort dadurch nachhaltig gestärkt wird.

Die Planung für den Umbau des Hertie-Hauses wurde dem Braunschweiger Architekturbüro Vahjen + Partner übertragen. Die Projektkosten belaufen sich auf rund 70 Millionen Euro.

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