
Amazon bietet den nächsten"Prime Day"
Der "Prime Day" von Amazon im vorigen Jahr war ein Erfolg, nun soll er wiederholt werden. Mitte Juli gibt es wieder kräftige Rabatte - aber eben nur für spezielle Kunden.
Steffen GerthRedakteur Der Handel und etailmentWalmart setzt Amazon zu
Im Heimatmarkt USA, wo Amazon im vergangenen Jahr fast zwei Drittel seiner Umsätze im Online-Handel machte, wird das Modell jetzt vom Supermarkt-Riesen Walmart angegriffen. Der Konzern startete in der Nacht zu Donnerstag sein eigenes Abo-Programm ShippingPass, das für
49 Dollar (44 Euro) im Jahr genauso wie bei Amazon eine Zustellung binnen zwei Tagen verspricht - schnell für US-Verhältnisse. Amazon hob den Preis seines Prime-Abos in den USA vor zwei Jahren von 79 auf 99 Dollar an. Dazu gehört aber auch ein Streaming-Angebot an Filmen und Serien zum Teil aus eigener Produktion sowie Musik. In Deutschland kostet das Prime-Abo 49 Euro im Jahr.
Amazon arbeitet daran, einen immer größeren Teil der täglichen Einkäufe auf sich zu ziehen. Dazu wird unter anderem das Angebot an Verbrauchsartikeln für den Haushalt und Lebensmitteln ausgeweitet. Eine Zukunftsvision für den vernetzten Haushalt sind auch Geräte, die Waren selbst nachbestellen können, zum Beispiel eine Waschmaschine das Waschmittel.

Redakteur Der Handel und etailment
Steffen Gerth ist Redakteur bei Der Handel und etailment. Für das Digital-Commerce-Magazin der dfv Mediengruppe schrieb er unter anderem die wöchentliche Kolumne "Die Woche im Handel" mit Analysen zum Strukturwandel im deutschen Einzelhandel.
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