Amazon Echo Show mit Touchscreen ist da:
Vor ein paar Tagen war es noch ein Gerücht, nun hat
Amazon den Amazon Echo mit Touch-Display vorgestellt. Der
Echo Show hat einen 7 Zoll großen Touchscreen, eine Kamera mit 5 Megapixel, zwei Lautsprecher und kostet in den USA 230 Dollar. Zu haben ist er ab Ende Juni (
Demo-Video). Der Wow-Faktor des Geräts, das auch Videotelefonie unterstützt, ist ziemlich hoch, obwohl es im Grunde nur ein vernetzter, sprechender Bilderrahmen ist. Man könnte es auch ein Design-Fiasko nennen.
Amazon dehnt das Netz der Abholboxen aus:
Nachdem Amazon seine Paketstationen testweise vor einigen Berliner Edeka-Filialen postiert, hat man für die Amazon Locker nun auch ein Plätzchen bei Aldi Süd in Augsburg und München gefunden. Im Ruhrgebiet dehnt Amazon das Netz der Abholboxen derweil wieder mit Shell aus, weiß der
Supermarkt-Blog. Die Liaison, die dem Handel (wie einst die Lottobuden) mehr Frequenz verspricht, kann aber auf Dauer zu Liaisons Dangereuse werden, wenn Amazon weiter ins Stammgeschäft eindringt.
Foodora testet Lieferroboter:
Schöne PR-Aktion von Foodora. Der Essen-Lieferdienst testet in Hamburg die autonomen Lieferroboter von Starship. Damit schaffte es das Start-up sogar in die RTL-Hauptnachrichten.
Amazon zieht es nach Bremen:
Amazon plant ein neues Logistikzentrum in der Nähe von Bremen. Vor dem Bau muss der Online-Riese dort aber noch einige planerische Hürden nehmen, weiß die
Lebensmittel Zeitung.
eBay verlangt mehr Professionalität:
Mit seinem
Frühjahrsupdate schraubt
eBay einmal mehr an den Händleranforderungen und steigert die Professionalität. Belohnt wird das dann auch. So werden Händler mit höherer Sichtbarkeit belohnt, wenn sie kostenlose Retouren und großzügigere Rücknahmefristen anbieten. Außerdem ist eBay-Verkäufern künftig untersagt, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse für Kundenanfragen in ihren Angeboten zu veröffentlichen. Damit Kunde und Händler nicht weitere Geschäfte ohne eBay machen. Stattdessen sollen beide Seiten die Nachrichten-Tools von eBay nutzen. Händler sind ob der der neuen Umständlichkeit pikiert, liest man bei
Wortfilter über den "Maulkorberlass".
INTERNATIONAL
Chinas Nummer 2 JD.com steigerte den Umsatz im ersten Quartal um 41,2 Prozent auf 11,1 Milliarden Dollar und bewegte Waren im Gesamtwert von 26,7 Milliarden Dollar. Der Gewinn: 35 Millionen Dollar. Das Umsatzwachstum des Alibaba-Verfolgers begründet
Digitalcommerce360 auch mit der Kooperation mit der US-Handelskette Walmart.
Shows für Prime-Kunden:
Das hatten wir noch nicht auf der Playlist: Amazon steigt mit
"Prime Live Events" in Großbritannien ins Konzertgeschäft ein. Der Clou: Karten für spezielle Konzerte in kleinem Rahmen gibt es nur für Prime-Kunden. So gibt es beispielsweise Tickets für die Londoner Show der 80er-Jahre-Ikone Blondie für 150 Pfund, berichtet
Business Insider.
Wayfair legt deutlich zu:
Home24-Vorbild
Wayfair hat seinen
E-Commerce-Umsatz im ersten Quartal 2017 nochmals deutlich steigern können und legte um 28,6 Prozent auf 960,8 Millionen Dollar zu. Die anhaltenden Verluste wegen der internationalen Expansion trüben das Bild weiter. Im Heimatmarkt macht man dagegen Profite.
Galaxus polstert Sortiment mit Eve:
Neuer Vertriebskanal für das Matratzen-Start-up Eve. Galaxus, das größte Schweizer Online-Warenhaus, nimmt die One-fits-All-Matratzen in sein Sortiment auf, meldet
Möbelmarkt.
TRENDS & FAKTEN
Harman bietet Amazon-Echo-Konkurrent mit Cortana:
Ab Herbst soll der
Harman Kardon Invoke als smarter Lautsprecher und digitaler Assistent zunächst in den USA erhältlich sein. Der Amazon-Echo-Konkurrent macht sich mit der Software Cortana von Microsoft schlau. Optisch wirkt er wie eine etwas taillierte Variante des Echo.
Snapchat kann länger:
Snapchat verzichtet auf ein Feature, das einst zum Markenkern gehörte: Limitierte Videos. Stattdessen gibt es nun Dauerschleifen und andere Feature mit denen der Dienst Instagram immer ähnlicher wird. Die
Huffington Post verschafft sich einen Überblick.
Zahl des Tages:
Zurück auf Los. Angesichts der Preisattacken von Walmart senkt Amazon in den USA den Mindestbestellwert für eine kostenlose Belieferung von Nicht-Prime-Kunden wieder auf 25 Dollar.
Beliebtester Beitrag am Vortag:
Ein Onlinehändler mehr auf dem lukrativen Matratzenmarkt. Auch noch aus Österreich. Hongi heißt das Unternehmen von Peter Leyhr. Er will in den Premiummarkt eindringen und bietet dafür ein spezielles Produkt, das auch die Retourenquote klein halten soll.
etailment fragt, wie das gehen soll.