
Amazon könnte mit Frische-Angebot "Sturm" entfachen
Für Rewe-Chef Alain Caparros ist es nicht die Frage, ob Amazon in Deutschland ins Geschäft mit Lebensmitteln einsteigt - sondern nur, wann der Onlinehändler von der Testphase in die Flächenabdeckung geht.
Amazon dürfte ab Herbst loslegen
In der Branche wird seit geraumer Zeit erwartet, dass der Online-Einzelhändler hierzulande mit einem Angebot mit frischen Lebensmitteln an den Start gehen wird. Kürzlich berichtete das "Managermagazin", Amazon werde voraussichtlich ab Herbst mit 15 Partnern sein Angebot Amazon Fresh mit frischen Lebensmitteln wie Fleisch und Gemüse zunächst in Berlin starten.
Amazon selbst bestätigte die Pläne nicht offiziell. Für den Lebensmittelhandel sei es "höchste Zeit, über den Tellerrand der eigenen Branche hinauszublicken und weiter zu denken, wohin uns die Digitalisierung treibt", schreibt Caparros.
Rewe gilt als einer der Vorreiter im digitalen Lebensmitteleinzelhandel. Die Rewe Group hat in den vergangenen fünf Jahren fast 8 Milliarden Euro investiert, zunehmend auch in die Digitalisierung; darüber hinaus hat das Unternehmen 500 neue Mitarbeiter eingestellt, "vorwiegend sogenannte Digital Natives", die in typischer Start-up-Manier in ehemaligen Fabrikhallen an neuen Ideen für die Rewe Group bastelten, erzählte Caparros vor wenigen Wochen auf dem Mittelstandsgipfel Peak, eine Veranstaltung des Mittelstandsverbundes.
Die LEH-Sparte der Rewe Group bietet bereits online und über eine Smartphone-App einen Lieferdienst auch für frische Lebensmittel an.
Redakteurin
Marion Schalk, 37, ist Redakteurin bei Der Handel und etailment.de. Sie schreibt hauptsächlich über den Handel und das liebe Geld: Finanzierung, Payment, Geldanlage, Investionen, Unternehmensnachfolge. Regelmäßig berichtet sie auch über große und kleine Handelsunternehmen und deren Weg in die digitale Zukunft. Als leidenschaftliche Online-Shopperin kennt sie die kleinen und großen Fallstricke von Multi- oder Omnichannel-Konzepten - und weiß um den wichtigsten Aspekt: Der Kunde! Marion Schalk kam von WSJ.de: als Mitglied des Gründungsteams das digitale Wall Street Journal Deutschland auf den Weg gebracht. Davor war sie Redakteurin in der Wirtschaftsredaktion von T-Online, in den Anfangsjahren ihres Berufslebens arbeitete sie als PR-Beraterin bei Publicis und in der Pressestelle von T-Online International. Sie studierte Politikwissenschaft und Germanistik und schloss ihr Master Degree mit Auszeichnung ab. Sie finden die Autorin bei Twitter unter dem Namen @mschlk, bei LinkedIn und Xing. Telefon Nr. +069 7595 1695 E-Mail: schalk@derhandel.de
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