Amazon startet Download-Shop für Spiele - und unterbietet Media-Markt

Amazon startet Download-Shop für Spiele - und unterbietet Media-Markt

Manchmal kann einem Media-Markt schon ein wenig leid tun. Heute ventiliert die Meldung durchs Web, dass Amazon.de einen umfangreichen Download-Service für Software und Videospiele startet. "Ab sofort stehen über 500 Toptitel, Blockbuster und Klassiker – Vollversionen und Add On’s – für PC und Mac nahezu aller namhafter Publisher und Hersteller zum Download bereit." Klar, das ist ein weiter

OKOlaf KolbrückChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Klar, das ist ein weiterer Sargnagel für die Retailer.

Aber eigentlich kein Grund zu digitaler Erregung.

Media-Markt bietet in seinem Download-Shop seit Sommer 2011 nach eigenen Angaben bereits rund 1.000 Titel in Sachen Spiele und Software. Das interessiert die Web-Welt gegenwärtig aber nur begrenzt.  Bestenfalls.

Amazon geht gleich preisaggressiv in den Clinch und bewirbt Preissenkungen von bis zu 50 Prozent. Und: Den  Toptitel Fifa 12 gibts bei Amazon für 24,97, bei Media-Markt für 29 Euro. Mass Effect 3 ist bei Amazon gleichfalls 5 Euro billiger.  Zwei Zufallsstichproben, aber auch im Download-Segment steht die erhoffte Preisführerschaft von Media-Markt auf tönernen Füßen.  Media-Markt kann einem manchmal auch ein bisschen mehr leid tun. 

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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