Amex kooperiert mit Aldi Süd

Amex kooperiert mit Aldi Süd

Erst Media-Saturn, jetzt der erste große Discounter: American Express zieht das Tempo seines Netzwerk-Ausbaus in Deutschland an. Die Kooperation mit Aldi Süd gibt auch dem kontaktlosen Bezahlen neuen Schwung.

MSMarion SchalkRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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Zudem könnten Kunden "voraussichtlich noch im Lauf des Sommers" kontaktlos mit ihrer Amex-Karte via NFC-Chip bei Aldi Süd bezahlen, sagte Sonja Scott, Mitglied der Geschäftsleitung bei American Express in Deutschland und verantwortlich für das Vertragspartnergeschäft. Seit 2014 ist der NFC-Chip auf neu herausgegebenen Amex-Karten integriert, bis Ende 2016 werden laut einer Schätzung des EHI Retail Institutes rund 60 Prozent der Händler im deutschen Einzelhandel ihre Terminals auf die NFC-Technologie umgerüstet haben.

"Das Tempo zieht weiter an"

Um den Kunden die Nutzung ihrer Karte schmackhaft zu machen, könnten die Karteninhaber, die am Kundenprogramm Membership Rewards Bonusprogramm teilnehmen oder die American Express Payback Karte nutzen, zudem bei jedem Einkauf beim Lebensmitteldiscounter Punkte sammeln, meldete der Konzern.

Die Punkte könnten nachträglich für den gesamten Einkauf bei den Partnerhändlern online verrechnet werden. Das soll die Kunden animieren, öfter die Karte mit dem Konterfei des römischen Centurion zu zücken.

Der US-Kreditkartenanbieter will sich in Deutschland breiter aufstellen. Die Strategie scheint bislang so zu funktionieren, wie sich das Unternehmen vorgenommen hat: "Das Tempo zieht weiter an, darüber freuen wir uns", sagt Scott.  Vor kurzem hatte American Express mitgeteilt, dass seine Karteninhaber in allen deutschen Media Märkten und Saturn-Märkten sowie den Media Markt- und Saturn-Onlineshops bargeldlos bezahlen können.

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Geschrieben vonMarion Schalk

Redakteurin

Marion Schalk, 37, ist Redakteurin bei Der Handel und etailment.de. Sie schreibt hauptsächlich über den Handel und das liebe Geld: Finanzierung, Payment, Geldanlage, Investionen, Unternehmensnachfolge. Regelmäßig berichtet sie auch über große und kleine Handelsunternehmen und deren Weg in die digitale Zukunft. Als leidenschaftliche Online-Shopperin kennt sie die kleinen und großen Fallstricke von Multi- oder Omnichannel-Konzepten - und weiß um den wichtigsten Aspekt: Der Kunde! Marion Schalk kam von WSJ.de: als Mitglied des Gründungsteams das digitale Wall Street Journal Deutschland auf den Weg gebracht. Davor war sie Redakteurin in der Wirtschaftsredaktion von T-Online, in den Anfangsjahren ihres Berufslebens arbeitete sie als PR-Beraterin bei Publicis und in der Pressestelle von T-Online International. Sie studierte Politikwissenschaft und Germanistik und schloss ihr Master Degree mit Auszeichnung ab. Sie finden die Autorin bei Twitter unter dem Namen @mschlk, bei LinkedIn und Xing. Telefon Nr. +069 7595 1695 E-Mail: schalk@derhandel.de

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