Arcandor-Insolvenz zwingt Post zum Stellenabbau

Arcandor-Insolvenz zwingt Post zum Stellenabbau

Die Deutsche Post DHL erleidet wegen der Insolvenz des Handelunternehmens Arcandor Millionenverluste - und streicht nun mehrere Hundert Jobs.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Derzeit sei nicht davon auszugehen, dass es zu einem weiteren Stellenabbau komme. Ob die Maßnahme für die Sanierungspläne ausreiche, hänge jedoch von der Zukunft bei Karstadt und Quelle ab.

Logistikpartner in der Bredouille

Mit DHL ist die Post bisher größter Logistikpartner von Arcandor und wickelt einen Großteil der Lagerhaltung und des Warentransports für Karstadt und Quelle ab.

Rund 3.000 DHL-Beschäftigte arbeiten in der Logistik direkt für Arcandor. Weitere rund 1.000 Post-Mitarbeiter aus dem Brief- und Paketbereich erledigen Aufträge etwa beim Versand von Katalogen und Paketen von Quelle.

40 Millionen Verlust durch Arcandor

Die Insolvenz von Arcandor hat sich bereits negativ in der Halbjahresbilanz 2009 der Post niedergeschlagen. Der Schaden belief sich auf rund 40 Millionen Euro.

Die Post hatte vor vier Jahren die Transportlogistik von KarstadtQuelle (jetzt Arcandor) übernommen. Der Umsatz von DHL mit Arcandor soll nach Branchenangaben bei mehr als 500 Millionen Euro im Jahr liegen.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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