
Arcandor spart am Personal
Der schwer angeschlagene Handelskonzern will sich mit einem „Zukunftspakt” retten. Davon betroffen ist vor allem die Belegschaft.
Thomas RehmRedakteur„Zukunftssicherung” auf Kosten der Mitarbeiter
Man habe sich „auf einen Arbeitnehmerbeitrag zur Wettbewerbssteigerung und langfristigen Zukunftssicherung von Arcandor verständigt,” sagte ein Sprecher. Der Arcandor-Konzern ist die Muttergesellschaft des Warenhausunternehmens Karstadt und des Versandhändlers Primondo.
Die Einsparungen betreffen die Handelstöchter sowie die Holding. Die Touristiksparte Thomas Cook sei von den Maßnahmen nicht betroffen, teilte der Konzern mit.
Keine Entlassungen
Laut Unternehmen wird es im Rahmen des Paktes kein Stellenabbau erfolgen. Nach Auslaufen des Programms werden die Mitarbeiter zudem an dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beteiligt.
Bis Anfang November sollen die Details für die beteiligten Einzelgesellschaften ausgehandelt werden.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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