
Auch Lebensmitteleinzelhandel profitiert vom Weihnachtsgeschäft
Die Deutschen lassen sich den Weihnachtsbraten etwas kosten. Deswegen dürfen auch die Lebensmittelhändler mit besseren Geschäften als im Vorjahr rechnen, sagt die GfK vorher.
David WöllensteinRedakteur"Grüne Wiese" zieht nicht mehr
Nach einer GfK-Umfrage zum Weihnachtsgeschäft wollen gut ein Viertel der Verbraucher in diesem Jahr an Weihnachten Lebensmittel und Getränke verschenken; rund ein Fünftel haben vor, Parfüm oder andere Kosmetikartikel auf den Gabentisch zu legen. Der entsprechende Zusatzumsatz der Lebensmittel- und Drogeriemärkte werde sich daher auf 620 bis 650 Millionen Euro belaufen. Hinzu kämen Ausgaben für das Festtagsmenü.
Allerdings profitierten keineswegs alle Sparten des Lebensmittelhandels in gleichem Maße von dem Branchenwachstum. Während die Umsätze der Supermärkte bis Ende Oktober um 1,9 Prozent gestiegen seien, hätten große Einkaufszentren auf der "grünen Wiese" 2,6 Prozent Umsatz verloren. "Die Einkaufswege der Konsumenten werden kürzer, die Verbraucher kaufen ihre Güter des täglichen Bedarfs verstärkt im Umfeld ihrer Wohnung", stellten die Konsumforscher fest.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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