
Bahn setzt auf Linux
Das Betriebssystem Linux wird künftig eine der strategischen Serverplattformen für die Bahn-IT sein. Soweit möglich werden neue IT-Systeme auf dieser Plattform basierend entwickelt und bereits vorhandene Systeme umgestellt. Von diesem Schritt verspricht sich die Bahn Kostenvorteile in Höhe von mehreren Millionen Euro pro Jahr.
Thomas RehmRedakteurIn der Vergangenheit hat die Bahn bereits positive Erfahrungen mit dem Open-Source-Betriebssystem gesammelt, beispielsweise bei der Fahrplanauskunft der Bahn. Nun wird DB Systems, der konzerninterne ITDienstleister der Bahn, weite Teile des IT-Betriebs Linux-fähig machen. Üblicherweise werden dabei einzelne IT-Systeme nach und nach umgestellt. DB Systems entschied sich jedoch für einen anderen Ansatz und entwickelte eine komplette Standard-Architekturplattform. Diese ist gewissermaßen als Baukasten konzipiert, aus dem Linux-Architekturen für verschiedenste Anwendungen zusammengestellt werden können. Der Aufwand für einzelne Verfahrensumstellungen wird deutlich reduziert. Zudem ist durch die einheitliche Plattform sichergestellt, dass es nicht zu „Unverträglichkeiten“ kommt. Das heißt: die technische Architektur ist durchgängig kompatibel. (KC)
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Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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