In der Vergangenheit hat die Bahn bereits positive Erfahrungen mit dem Open-Source-Betriebssystem gesammelt, beispielsweise bei der Fahrplanauskunft der Bahn. Nun wird DB Systems, der konzerninterne ITDienstleister der Bahn, weite Teile des IT-Betriebs Linux-fähig machen. Üblicherweise werden dabei einzelne IT-Systeme nach und nach umgestellt. DB Systems entschied sich jedoch für einen anderen Ansatz und entwickelte eine komplette Standard-Architekturplattform. Diese ist gewissermaßen als Baukasten konzipiert, aus dem Linux-Architekturen für verschiedenste Anwendungen zusammengestellt werden können. Der Aufwand für einzelne Verfahrensumstellungen wird deutlich reduziert. Zudem ist durch die einheitliche Plattform sichergestellt, dass es nicht zu „Unverträglichkeiten“ kommt. Das heißt: die technische Architektur ist durchgängig kompatibel. (KC)
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Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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