Kosten

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Kosten".

184 Beiträge

Foto: Person hält transparente Verpackungsfolie an einem sauberen Packtisch mit Kartons und Versandbeuteln.
© Black Forest Labs / Flux

Koalition plant Steuer auf Kunststoff in Verpackungen

Ab Juli 2027 will die Koalition Kunststoff in Verpackungen besteuern, berichtet Haendlerbund.de. Zahlen sollen laut Entwurf Hersteller und Importeure. Verbundverpackungen mit mehr als fünf Prozent Plastikanteil seien eingeschlossen. Recycelter Kunststoff könne auf Antrag steuerfrei bleiben. Auf den Handel könne die Abgabe über teurere Versandbeutel, Folien und Füllmaterial durchsickern; direkt treffe sie Händler, die Verpackungen selbst herstellen oder importieren. Der Bund rechne ab 2028 mit knapp 1,5 Mrd. Euro jährlich, die den deutschen Beitrag zur EU-Plastikabgabe decken sollen.

Redaktion07.10.263 Min.
Foto: Frau bereitet an einem Schreibtisch ein Sammlerstück mit Paketen, Laptop und Waage für den Versand vor
© Black Forest Labs / Flux

Whatnot staffelt Provision: Wer mehr verkauft, zahlt weniger

Whatnot staffelt seine Verkaufsprovision nach dem Gesamtumsatz über vier Wochen. Nach Angaben des Unternehmens für Deutschland wird Stufe 1 bereits ab 10.000 Euro erreicht. Der Basissatz beträgt 6,67 Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer; die Sätze können bis auf 3 Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer sinken. Die konkrete Provision hängt von Stufe und Kategorie ab. Berechnet wird sie auf den Artikelpreis inklusive der darin enthaltenen Mehrwertsteuer, nicht auf Versand- und weitere Kosten. Zahlungsabwicklungs- und sonstige Verkäufergebühren bleiben bestehen.

Redaktion23.09.263 Min.
Illustration: Token-Blöcke fließen an kleinem Prozessor vorbei in großen roten Prozessor mit Kostenanzeige
© Black Forest Labs / Flux

Unternehmen kaufen zu teure Token

Jedes dritte Unternehmen hat sein Token-Budget schon zur Jahresmitte überzogen, berichtet ITMagazine.ch über eine Accenture-Befragung. Nur 30 Prozent würden die Auswahl der verwendeten Modelle automatisieren, 54 Prozent der Anfragen landeten bei einem stärkeren Modell als notwendig. Nur zehn Prozent der Anwendungsfälle bräuchten die teuren Frontier-Modelle. Außerdem ließen sich in den Unternehmen weniger als 20 Prozent der Token-Ausgaben einem messbaren Geschäftsergebnis zuordnen.

Redaktion16.09.263 Min.
Logistikmitarbeiter sortiert internationale Kleinsendungen am Förderband im Verteilzentrum
© Black Forest Labs / Flux

Österreichs Paketsteuer: 7,40 Euro Aufschlag

Österreich erhebt ab 1. Oktober eine Paketsteuer von bis zu 2,40 Euro je Sendung, berichtet Ad-Hoc-News.de. Dazu kommen die EU-Einfuhrgebühr von drei Euro, seit 1. Juli fällig für Kleinsendungen bis 150 Euro Warenwert, und ab 1. November eine Bearbeitungsgebühr von zwei Euro, was in der Summe 7,40 Euro ausmache. Seit der Einführung der EU-Gebühr habe der französische Zoll 30 bis 40 Prozent weniger Kleinsendungen gezählt, bei Temu und Aliexpress habe sich das Volumen sogar halbiert.

etailment01.09.262 Min.
Kurier bringt Paket schnell an die Haustür eines US-Wohnhauses im Morgenlicht
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US-Verbraucher erwarten schnelle und kostenlose Logistik

Der Preis bleibt der wichtigste Entscheidungsfaktor für amerikanische Online-Shopper, doch bei Mode (minus 12 Prozent) und Kosmetik (minus 13 Prozent) verliert er an Bedeutung, so eine Studie von Ryder. Der Versand werde wichtig: Unerwartete Lieferkosten führten bei 71 Prozent zum Kaufabbruch, 52 Prozent fingen ohne kostenlose Retouren nicht einmal an; hohe Rücksendungskosten seien der häufigste Beschwerdegrund (55 Prozent). 73 Prozent stockten ihre Warenkörbe auf, um die Schwelle für Gratisversand zu reißen, 39 Prozent erwarteten die Lieferung in ein oder zwei Tagen.

Björn Böer27.08.262 Min.
Entwickler pausiert nachdenklich am Arbeitsplatz als Sinnbild für bewussten KI-Ressourceneinsatz
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„Tokenmaxxing“: Microsoft zieht die Kostenbremse

Microsoft ermahnt seine Belegschaft in einem internen Memo, weniger Geld für KI-Tokens zu verbrennen, berichtet Golem.de. Manche Ingenieure gäben monatlich mehrere hundert bis mehrere tausend Dollar aus, zitiere 404 Media aus der E-Mail. „Tokenmaxxing“ sei nicht das Ziel, schreibe dort VP Jay Parikh; künftig behandle man Token-Ausgaben wie jede andere knappe Ressource. Microsoft verdiene mit seinen KI-Produkten selber durch Token-basierte Geschäftsmodelle.

etailment07.08.262 Min.
3D-Illustration: unzählige Glas-Token strömen unkontrolliert in überlaufendes Gefäß
© Black Forest Labs / Flux

Niemand weiß, was der KI-Agent kosten wird

Die Bezahlung agentischer KI-Dienste bereitet erhebliche Kopfschmerzen, meint BBC.com. Tokens als Verrechnungseinheit lieferten unberechenbare Mengen, da selbst identische Prompts abweichende Antworten erzeugten. Auch große Organisationen würden von ihren Kosten oft erst über die Rechnung informiert – siehe jüngstens Uber, Amazon und das Pentagon. Zwar falle momentan der Token-Einzelpreis, doch der Verbrauch klettere bis 2030 wohl auf das 24-Fache: Auf 120 Billiarden Token im Monat. Zudem stünden die KI-Anbieter unter dem Druck ihrer Investoren, Gewinne zu generieren. Wie sich diese Kostenexplosion an Endkunden weitergeben ließen, sei momentan noch völlig offen.

Björn Böer05.08.263 Min.
3D-Illustration einer überlaufenden Budgetanzeige als Symbol für explodierende KI-Kosten
© Black Forest Labs / Flux

Amazons KI-Projekte: 2,5 Mio. Dollar in den Sand gesetzt

Fehlerhafte KI-Projekte kosteten Amazon rund 2,5 Mio. Dollar, meldet T3N.de. Den größten Brocken habe ein Abgleich von Autoren-Daten mit Shop-Angeboten auf Basis von Anthropics Claude Sonnet gekostet. Fünf Monate sei niemandem aufgefallen, dass das Projekt sein Budget um 860 Prozent überschritt und Kosten von 1,8 Mio. Dollar produzierte. Zum Einsatz sei es nie gekommen. Schuld seien Token-Abrechnung, teure Modelle und zu anfragefreudige KI-Agenten. Amazon verkaufe per AWS selbst Werkzeuge gegen solche Kostenfallen.

etailment03.08.263 Min.

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