
Beate Uhse macht weniger Verlust
Vor gut einem Vierteljahr stellte Beate Uhse eine Strategie vor, um das Unternehmen davor zu bewahren, noch weiter in die roten Zahlen zu rutschen. Der Plan scheint aufzugehen.
Thomas RehmRedakteurOptimierte Warenbestände
Der Vorstand erklärte am Freitag in Flensburg, er sei mit der Entwicklung des Unternehmens zufrieden. Es sei gelungen, die Verschuldung abzubauen und die Rentabilität der Vertriebswege - Einzel-, Groß- und Versandhandel - zu stärken.
Die Optimierung der Warenbestände und -ströme sei gut vorangekommen, und die Effekte aus den verschiedenen Maßnahmen würden mittelfristig in der Gewinn- und Verlustrechnung deutlich erkennbar werden.
Im April dieses Jahres hatte Beate Uhse mitgeteilt, dass das Unternehmen die größte Zukunft im Online-Shopping sehe. Gerade Erotikartikel ließen sich im Internet wegen seiner Anonymität gut verkaufen. Schon jetzt bestellten weit mehr als die Hälfte der Kunden online, sagte eine Firmensprecherin.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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