
Bei Max Bahr gibt es nichts mehr zu holen
Die Läden sind so gut wie leer, der Abverkauf ist vorüber. Das Kapitel Max Bahr endet an diesem Dienstag. Ab Freitag beginnen die neuen Besitzer die Umbauarbeiten der Standorte.
Björn BöerChefredakteurTransfergesellschaft für die Mitarbeiter
Die knapp 2.700 fest angestellten Mitarbeiter können ab dem 1. März für drei bis sechs Monate in die eine Transfergesellschaft wechseln. Dort werden sie laut Insolvenzverwalter weiterbeschäftigt und qualifiziert, bis die Märkte nach einer Umbauphase wieder in Betrieb genommen werden und sie dort einen neuen Arbeitsplatz antreten können.
"Es bestand von Anfang an die Schwierigkeit, dass die Baumarkt-Immobilien nicht Max Bahr gehörten. Insofern ist für die Mitarbeiter mit der Transfergesellschaft und den Standortlösungen das unter diesen Umständen bestmögliche Ergebnis erreicht worden," sagt Schröder laut Mitteilung. Er gehe davon aus, dass bis zum Auslaufen der Transfergesellschaft auch an den übrigen 16 Standorten Klarheit herrschen wird, wie es dort weiter geht.
Der Abverkauf war Ende November von der Gläubigerversammlung beschlossen worden, nachdem der Hauptvermieter, die insolvente Grundstücksgesellschaft Moor Park, sich weder mit dem Interessenten Hellweg noch mit dem Interessenten Globus über eine Vermietung oder einen Verkauf einigen konnte. Max Bahr war Tochter der insolventen Baumarktkette Praktiker.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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