
Beliebtheit im Web2.0 funktioniert nach eigenen Regeln
Selbstinszenierung ist ein wichtiger Bestandteil von Internetcommunities wie YouTube oder MySpace, die man oft mit dem Begriff Web2.0 zusammenfasst. Wer auf YouTube besonders beliebt ist, wurde vergangene Woche festgestellt, als User die besten Videos des Jahres 2006 kürten.
Björn BöerChefredakteurSelbstdarstellung im Internet ist alltäglich geworden: man zeigt Videos, führt Online-Tagebücher und präsentiert seinen - im besten Fall weitläufigen - Freundeskreis. Traditionelle Rezepte für Berühmtheit funktionieren in dieser Welt jedoch nur begrenzt. Es reicht nicht, schön zu sein oder bereits in der "Realität" ein Star zu sein. Die beliebtesten Videos auf YouTube zeigen, dass Originalität und Einzigartigkeit im Netz viel wichtiger sind. Ein wenig peinliche Selbstdarstellung und absurder Humor scheinen die besten Rezepte zu sein, um auf YouTube ein Star zu werden. (KC)

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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