
Betriebsrat will Karstadt in Kaiserslautern weiterführen
Das Karstadt-Haus in Kaiserslautern steht ganz oben auf der Streichliste des Insolvenzverwalters. Nun will der Betriebsrat die Geschäfte selbst in die Hand nehmen.
Björn BöerChefredakteurMinisterpräsident sprach von "Fehlentscheidung"
Die Filiale mit etwa 190 Mitarbeitern soll nach den Plänen von Karstadt Ende März geschlossen werden. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hatte die Maßnahme kürzlich als eine "unternehmerische Fehlentscheidung" bezeichnet, die unanständig sei. Das Kaufhaus schreibe schwarze Zahlen.
Theisinger sagte, die am Mittwoch präsentierten Pläne seien ein "Rohgerüst", das am Abend Betriebsräten anderer Firmen vorgestellt werden sollte. Mit ihnen wolle man ein Konzept ausarbeiten. Unterstützung komme unter anderem auch von Gewerkschaftsseite.
Anfang Januar solle es dann mit konkreten Plänen weitergehen. Sie sprach von einem "Funken Hoffnung". Die Belegschaft wolle die Filiale nicht verlassen. "Bei uns sind Menschen dabei, die schon die Eröffnung des Kaufhauses mitgemacht haben - das war vor 33 Jahren."
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Klicken Sie hier für eine Reportage über mehr als 50 Karstadt-Filialen bundesweit. Auch in Kaiserslautern waren wir vor Ort.
Eine Bildergalerie mit über 50 Karstadt-Filialen in der ganzen Bundesrepublik finden Sie hier.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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