Bezahlen im Internet - Revolution auf Raten

Bezahlen im Internet - Revolution auf Raten

Bislang wurde ein Großteil der Zahlungen im Internet über die herkömmlichen Zahlungsmittel wie Kreditkarte, Überweisung oder Nachnahme abgewickelt.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Für die Studie befragte Forit 154 aktive Internetnutzer. Darüber hinaus führten die Marktforscher Tiefeninterviews mit Softwareanbietern, Banken, Online-Shops und Internet-Experten.

Verantwortlich für diese Entwicklung ist zum einen die multifunktionale SmartCard, die sowohl die Funktion einer Geldkarte, als auch einer elektronischen Debitkarte (ähnlich der heutigen EC-Karte) übernimmt. Zum zweiten werden Rechnungen im Internet zunehmend elektronisch versendet, präsentiert und auch bezahlt. Dieses integrierte Verfahren ist unter dem Begriff Electronic Bill Presentment and Payment (EBPP) bekannt. Laut Forit wird EBPP in den kommenden fünf Jahren einen Marktanteil von 15% im Unternehmensgeschäft und 20% im Endkundengeschäft erreichen. Die SmartCard wird bei Konsumenten einen Anteil von 22%, bei Transaktionen zwischen Unternehmen 8% einnehmen.

Welches Zahlungsmittel sich beim Internet-Einkauf durchsetzt, hängt für 98% der Verbraucher von dessen Sicherheit ab. Einfache Bedienung und Komfort sind für 83% bzw. 81% der Konsumenten sehr wichtig bzw. wichtig. SmartCards bieten Kunden und Händlern Sicherheit und eine große Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten. EBPP erleichtert den Prozess der Rechnungsstellung und -abwicklung für Händler erheblich. Die mögliche Verbindung von EBPP und Online-Banking bietet aber auch Verbrauchern ein optimales Rechnungs- und Bankingsystem.

Mit der zunehmenden Stärke von EBPP und der starken Konkurrenz von SmartCards geraten die Kreditkartenunternehmen zunehmend unter Druck. Kreditkartenunternehmen sollten daher die Kreditkarten durch die Integration eines Chips zu einem multifunktionalen Zahlungsmittel machen. Darüber hinaus müssen die Transaktionsgebühren gesenkt und Zahlungsgarantien für die Händler ermöglicht werden. (ST)


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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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