Konsum

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Konsum".

122 Beiträge

Foto: Mitarbeiter scannt Kartons in einem hellen, sauberen Lager mit Rollwagen und Warenregalen.
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Plus 0,1 Prozent: Europas Handel tritt auf der Stelle

Das Einzelhandelsvolumen im Euroraum und in der EU ist im August gegenüber Juli um 0,1 Prozent gestiegen, meldet Eurostat. Nach dem Juli-Minus von 0,6 Prozent im Euroraum reicht das kaum zum Durchatmen. Non-Food legt um 0,5 Prozent zu, Kraftstoff verliert 1,9 Prozent. Deutschland landet mit plus 1,3 Prozent auf Platz drei der Monatswertung, liegt im Jahresvergleich aber immer noch 0,4 Prozent im Minus.

Redaktion07.10.263 Min.
Foto: Hände nähen einen dunklen Mantel auf einem Holztisch in einer kleinen Schneiderei.
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Klarna steigt in Reparaturvermittlung ein

Klarna vermittelt in Großbritannien und Frankreich Kleiderreparaturen, Änderungen und Reinigung, berichtet Fashionunited.com. Die Aufträge würden über den britischen Dienstleister „Save Your Wardrobe“ an lokale Reparaturbetriebe vergeben. Laut einer Studie der Partner wisse die Mehrheit der Briten, dass Reparieren Geld spare, doch nur jeder Siebte habe je den Reparaturservice einer Marke genutzt. Dass Marken so etwas anbieten, wisse nicht einmal die Hälfte.

Redaktion01.10.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Herbstprognose: Mehr Wachstum, wenig Konsum
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Herbstprognose: Mehr Wachstum, wenig Konsum

Die deutsche Wirtschaft wächst 2026 voraussichtlich um 1,3 Prozent und damit deutlich kräftiger als im Frühjahr erwartet, meldet das Ifo-Institut. Den Schwung liefere allerdings vor allem die Industrie mit ihren Exporten, der private Konsum komme kaum vom Fleck. Der Energiepreisschock infolge des Iran-Kriegs nage weiter an der Kaufkraft. Erst 2027 solle der Konsum mit den real verfügbaren Einkommen moderat zulegen, bei einer Inflation von 3,2 Prozent. 2028 stoße der Aufschwung mit 0,4 Prozent Wachstum an eine demografische Grenze.

Redaktion25.09.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: 1,1 statt 0,7 Prozent: OECD wird optimistischer
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1,1 statt 0,7 Prozent: OECD wird optimistischer

Die OECD rechnet für Deutschland in diesem Jahr mit 1,1 Prozent Wachstum statt der im Juni erwarteten 0,7 Prozent, berichtet Tagesschau.de. Den Schub liefere vor allem der Export von Elektronik und Ausrüstung im Sog des KI-Booms, hinzu komme öffentliches Geld für Verteidigung und Infrastruktur. Für 2027 bleibe es bei 1,1 Prozent. Den Haken sehe die OECD im Iran-Krieg: Dauere er an oder eskaliere er, verteuere sich Energie, was den privaten Konsum weiter belasten werde.

Redaktion24.09.262 Min.
Foto: Beauty- und Wellnessprodukte mit gerolltem Handtuch auf hellem Ladenregal
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Schönheit und Gesundheit teilen sich jetzt ein Portemonnaie

Beauty, Gesundheit und Wellness verschmelzen für US-Verbraucher zu einem einzigen Budgetposten, berichtet Cnbc.com. Wer eine Nachtcreme suche, wäge sie ebenso gegen einen Personal Trainer ab wie gegen die nächste Creme. Vier von zehn Befragten wünschen sich demnach breitere Sortimente klassischer Beautymarken, 42 Prozent der Manager wollen dagegen beim Kerngeschäft bleiben. Andere rücken die Regale bereits zusammen: Ulta eröffnet Wellness-Boutiquen, Procter & Gamble kauft den Supplement-Hersteller Thorne für 3,8 Mrd. Dollar.

Redaktion22.09.263 Min.
Foto: Offener Versandkarton mit Kleidung, Kosmetik und Elektronik auf Packtisch im Lager.
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Tiktok Shop setzt in den USA 15 Mrd. Dollar um

Tiktok Shop setzte 2025 in den USA 15,1 Mrd. Dollar um, 68 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet Retailnews.asia. Für 2026 peile Bytedance 20 Mrd. Dollar an. Mode, Kosmetik und Unterhaltungselektronik hätten den Großteil der Bestellungen ausgemacht. Niedrige Provisionen und subventionierter Versand lockten Händler weg von Amazon. Partnerlager in Kalifornien und Texas verkürzten die Versandwege. Zu erwarten sei, dass die Werbekosten für die Händler weiter steigen werden.

Redaktion16.09.262 Min.
Foto: Leerer Supermarktgang mit gefüllten Regalen und gestapelten Einkaufskörben in der Mitte
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Einzelhandel spürt keine Erholung

Das Geschäftsklima im deutschen Einzelhandel verharrt im August bei minus 29,0 Punkten, meldet das Ifo-Institut. Damit stockt die Erholung, die im Mai begonnen hatte. Die Händler bewerten ihre aktuelle Lage schlechter als im Juli, die Erwartungen hellen sich nur leicht auf und bleiben für den Jahresverlauf pessimistisch. Für 2026 rechnet das Institut mit 1,4 Prozent Wirtschaftswachstum, aber nur 0,4 Prozent mehr privatem Konsum.

Redaktion16.09.262 Min.
Container werden am Hafen verladen, Symbolbild für exportgetriebenes Wirtschaftswachstum in Deutschland
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Ifo rechnet jetzt mit 1,4 Prozent Wachstum

Die deutsche Wirtschaft wächst in diesem Jahr um 1,4 Prozent, teilt das Ifo-Institut mit. Das seien 0,6 Prozentpunkte mehr als in der vorigen Prognose. Für 2027 rechne das Institut mit 1,2 Prozent, für 2028 mit 0,8. Schub komme aus der Finanzpolitik und dem Ausland, gleichzeitig bremse der Energiepreisschock schwächer als bislang veranschlagt. Die Inflation würde jedoch auf 2,8 und 3,0 Prozent klettern. Der Konsum bleibe entsprechend gedämpft.

Redaktion07.09.262 Min.
Junger Künstler verpackt ein Gemälde sorgfältig für den Versand über eine Online-Kunstplattform
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Kunst per Klick: „Frühwerk“ geht an den Start

Der Kölner Galerist Falko Alexander bringt Anfang September seine Verkaufsplattform „Frühwerk“ an den Start, berichtet FAZ.net. Sie zeige Arbeiten von rund hundert jungen Künstlern aus deutschen Akademien, die Preise reichten vom vierstelligen bis in den mittleren fünfstelligen Bereich. 29 Prozent des Verkaufspreises behalte die Plattform ein, fünf Prozent gingen an die Künstlersozialkasse; den Versand übernähmen die Künstler. Laut Art-Basel-Report sanken die Verkäufe im Online-Kunstmarkt 2025 auf den tiefsten Stand seit 2019.

etailment31.08.263 Min.
Kundin mit fast leerem Einkaufskorb im modernen Supermarkt als Symbol geringer Handelsausgaben
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Deutsche lassen am wenigsten Geld im Handel

Der Anteil des privaten Konsums, der in den Einzelhandel fließt, ist nirgends in der EU geringer als in Deutschland, meldet NielsenIQ.com. Er sei gerade 22,2 Prozent. Der EU-Schnitt betrage, obwohl auch er seit vier Jahren sinke, 31,9 Prozent. Kroaten ließen hingegen 48,3 Prozent im Handel, aber auch Litauer, Bulgaren und Ungarn lägen über 40 Prozent. Die Umsätze würden zwar wachsen – aber der Anteil schrumpfe weiter.

Björn Böer27.08.263 Min.
Frau bezahlt kontaktlos an Kletterhallen-Rezeption, Symbol für Freizeitausgaben der Haushalte
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Jeder zehnte Euro fließt in Freizeit, Sport und Kultur

Die deutschen Haushalte investierten im Jahr 2024 durchschnittlich 9,5 Prozent ihrer Konsumausgaben in Freizeit, Sport und Kultur, meldet das Statistische Bundesamt. Das entspreche 309 Euro und sei nach Wohnen, Ernährung und Verkehr der viertgrößte Posten in privaten Budgets. Die Ausgabefreude gestalte sich nach dem Einkommen: Wer unter 1.300 Euro verdiene, wende nur 5,7 Prozent auf; bei mehr als 5.000 Euro dagegen verdoppele sich fast auf 10,7 Prozent.

Björn Böer18.08.262 Min.

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