
Bitkom bestätigt Optimismus im Onlinehandel
Laut IT-Verband Bitkom sind die Onlinehändler optimistisch für das Weihnachtsgeschäft. Eine Kannibalisierung des stationären Handels durch E-Commerce findet nicht statt.
Thomas RehmRedakteurDie Produktpalette im Netz wird dabei immer breiter. Am meisten bestellt würden Bücher, gefolgt von Kleidung, Eintrittskarten und Musik. Lebensmittel, eine Produktgruppe die sich bislang vergleichsweise schwergetan hat im Netz, kommt inzwischen schon auf 9 Prozent Anteil bei allen online georderten Waren.
Keine Kannibalisierung von On- und Offline
Der repräsentativen Bitkom-Studie (mit den Marktforschern des Forsa-Instituts) zufolge haben in den vergangenen zwölf Monaten 92 Prozent aller Internetnutzer auch online eingekauft, 39 Prozent davon mehr als zehn Mal.
"Die Kunden kaufen nicht nur zum Weihnachtsgeschäft online ein, sondern das ganze Jahr über", sagte Kempf. Weihnachtsgeschenke wollen demnach 47 Prozent der Internet-Nutzer online kaufen, das entspricht rund 25 Millionen Personen. Vor zwei Jahren waren es noch 43 Prozent.
Die befürchtete Kannibalisierung des stationären Handels durch Online-Geschäfte ist offenbar nicht eingetreten. 87 Prozent der Befragten informieren sich im Netz, kaufen aber im Geschäft. Umgekehrt informieren sich 71 Prozent der befragten Nutzer im Laden und kaufen schließlich online.
Eine aktuelle Konsumentenumfrage vom IT-Anbieter NCR mit dem Marktforschungsinstitut Smart Research untermauert diese These. Sie zeigt, dass fast 59 Prozent der Deutschen ihre Weihnachtsgeschenke sowohl online als auch im Einzelhandel kaufen. 17 Prozent der Befragten besorgen ihre Geschenke 2012 ausschließlich im Internet, 15 Prozent ausschließlich in Geschäften.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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