
Borletti mit neuem "spärlichen" Angebot für Karstadt
Im Bieterstreit um die beste Offerte für den insolventen Karstadt-Konzern mischt sich Aussenseiter Maurizio Borletti wieder ein. Der Insolvenzverwalter reagiert wenig begeistert - und hätte das Angebot fast übersehen.
David WöllensteinRedakteurNach Angaben eines Borletti-Sprechers ist das Angebot in den Eckpunkten unverändert geblieben. Weiterhin werde ein Kaufpreis für Karstadt von 100 Millionen Euro geboten. Verändert worden seien lediglich einige technische Details.
Erstes Borletti-Angebot wurde abgelehnt
Im Rennen um Karstadt hat der Investor Nicolas Berggruen bereits Anfang Juni einen Kaufvertrag für die Warenhauskette unterzeichnet.
Damit der Kaufvertrag gültig wird, muss er sich jedoch bis zum Donnerstag kommender Woche mit dem Karstadt-Vermieter-Konsortium Highstreet über die von ihm geforderten Mietsenkungen geeinigt haben.
Erst nach Abschluss des offiziellen Bieterverfahrens hatte Borletti im August ein erstes Angebot abgegeben. Insolvenzverwalter Görg hatte der Borletti-Offerte eine Absage erteilt.
DH, dpa
Eine Chronik der Karstadt-Krise finden Sie hier.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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