
Bugatti will mit eigenen Shops expandieren
Die Bugatti Holding Brinkmann will das Einzelhandels-Geschäft nun von der Pike auf lernen. Ab 2013 will der Modehersteller dann mehr Läden in Eigenregie betreiben.
Thomas RehmRedakteurDerzeit verfüge die Gruppe über 20 eigene Läden sowie 600 eigene Handelsflächen in Geschäften weltweit, hieß es. "Ab 2013 wollen wir dann in diesem Bereich stärker expandieren", sagte Klaus Brinkmann. Zugleich soll das Angebot an Damenoberbekleidung ausgebaut werden.
2011 sank der Umsatz, aber die Erlöse stiegen
Im Geschäftsjahr 2011 habe das Familienunternehmen die selbst gesteckten Wachstumsziele erreicht, hieß es. Nach Jahren mit schrumpfendem Umsatz stieg der Erlös 2011 um vier Prozent auf 219 Millionen Euro. Parallel habe sich auch das Ergebnis verbessert.
Genaue Zahlen wurden nicht genannt. Die Kernmarke bugatti erzielte ein Umsatzplus von 12 Prozent. Die Gruppe beschäftigt in Deutschland mehr als 900 Menschen.
Über bugatti Holding Brinkmann
Das 1947 von Friedrich Wilhelm Brinkmann in Löhne/Westfalen gegründete Familienunternehmen wird heute in zweiter Generation von den beiden Gesellschaftern Klaus und Wolfgang Brinkmann geführt. Sitz des Stammhauses ist seit 1953 das ostwestfälische Herford. Im Inland zählt das Unternehmen 934 Beschäftigte. Weltweit arbeiten mehr als 4.000 Personen für die bugatti Holding Brinkmann. Als einer der wenigen deutschen Bekleidungshersteller produziert
das Unternehmen noch einen Teil der Kollektionen im Inland.
Die geschäftsführenden Gesellschafter Wolfgang (61) und Klaus (59) Brinkmann haben zum Jahresbeginn ihre Kinder Thorsten (35), Markus (31), Julius (28) und Lena (25) in die Gesellschaft aufgenommen. Sie erhielten jeweils 12 Prozent der Anteile.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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