
C&A will 600 Millionen Euro investieren
Die Textilkette C&A setzt europaweit 6 Milliarden Euro um und will in den nächsten drei Jahren bis zu 300 neue Filialen eröffnen. In Deutschland plant das Unternehmen 30 neue Standorte.
Björn BöerChefredakteurAusbau des Online-Geschäfts und Modernisierung der Filialen
Das nicht börsennotierte Familienunternehmen investiere in neue Häuser, in die Modernisierung bestehender Filialen, neue Kollektionen, den Ausbau des Online-Geschäftes und in den Handel mit Finanzprodukten. Bereits in den vergangenen drei Jahren habe C&A rund 700 Millionen Euro in Europa investiert. Das Filialnetz umfasst aktuell 1.337 Standorte.
Im Ende Februar abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/2009 stieg der europaweite Umsatz um drei Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. In Deutschland nahm der Umsatz um 0,6 Prozent auf 2,95 Milliarden Euro zu. C&A betonte, dass der Zuwachs in einem deutlich rückläufigen Markt gelungen sei.
In den Deutschland-Umsatz floss auch der im September gestartete Online-Verkauf von Bekleidung mit ein. In Frankreich und den Niederlanden ging der Umsatz zurück, weil Filialen umgebaut wurden. Zum Gewinn macht das Unternehmen keine Angaben.
Auf dem Weg zum Ökoprimus
Vor einigen Wochen hatte C&A angekündigt, sein Umweltschutzprogramm zu verstärken. Der Modehändler habe das Ziel, in Umweltschutzfragen zu den fünf besten Einzelhandelsunternehmen in Europa zu zählen", sagte Unternehmenssprecher Thorsten Rolfes.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
Alle Beiträge