Cityhandel leidet unter Umweltzonen

Cityhandel leidet unter Umweltzonen

Eine neue Studie stellt spürbare Frequenzverluste und Umsatzrückgänge im innerstädtischen Einzelhandel durch Umweltzonen fest.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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In den Städten Köln, Hannover und Stuttgart wurden anhand von Passantenbefragungen Verhaltensänderungen der Verbraucher und Folgen auf Besucherfrequenzen und Umsatzentwicklungen untersucht.

Fünf prozent weniger Besucher

BAG-Hauptgeschäftsführer Rolf Pangels: "Die Innenstädte werden nach den Erkenntnissen unserer Studie von rund 5 Prozent der Besucher aufgrund der Einführung der Umweltzone weniger häufig aufgesucht. Diejenigen, die nicht in der Umweltzone wohnen, kommen zu 7 Prozent weniger häufig in die Innenstadt."

„Kommen pro Tag etwa 5 Prozent weniger Kunden in eine Innenstadt, bedeutet dies in absoluten Zahlen einen Verlust von etwa 1.000 Besuchern. Umgelegt auf deren Einkaufsvolumen macht der Einzelhandel vor Ort einen Umsatzverlust in einer Spanne von durchschnittlich 30.000 bis 60.000 Euro pro Tag", sagt Pangels.

Umweltzonen und die damit verbundene Einschränkung der Erreichbarkeit „bergen die Gefahr erheblicher negativer Beeinträchtigungen für den innerstädtischen Einzelhandel und sind daher zu überdenken", fordert der BAG-Chef.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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