Coins: Amazon schenkt den deutschen Kunden Millionen

Coins: Amazon schenkt den deutschen Kunden Millionen

Ist es ein Marketing-Zombie oder ist es die blinkende Möhre, mit der Jeff Bezos die Kunden noch enger an sich bindet? Zumindest lässt sich Amazon die Einführung seiner virtuellen Währung "Coins" einiges kosten.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
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Wenn Amazon jetzt sein Kundenbindungsprogramm Amazon Coins nun auch für Kunden in Deutschland bereitstellt, wird das ins Geld gehen. Denn Amazon.de schenkt allen bestehenden und neuen Kindle Fire Usern 500 Coins im Wert von fünf Euro, die heute automatisch auf dem Amazon Konto gutgeschrieben wurden.

In ähnlicher Form hatte Amazon sein Programm auch schon in den USA angeschoben, damit Kunden unter www.amazon.de/coins Coins kaufen und diese dann zum Erwerb von Apps, Spielen und zahlreichen In-App Inhalten im Amazon.de App-Shop für Android und auf dem Kindle Fire einlösen.

etailment hatte sich bereits zum Start in den USA mit den Coins auseinandergesetzt und kam dabei zu unterschiedlichen Bewertungen: Warum Amazon auf die virtuelle Währung "Coins" setzt und mit anderem Blickwinkel Amazon Coins: Warum Jeff Bezos einen Marketing-Zombie wiederbelebt
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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