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Seit es Online-Musiktauschbörsen und iTunes gibt, verliert das klassische Musikalbum zunehmend seine tragende Bedeutung für die Musikindustrie. "Ich glaube das Album wird aussterben", ist Adam Sinnreich, Berater bei Radar Research, einer Medienberatungsfirma in Los Angeles, überzeugt.
Seit es Online-Musiktauschbörsen und iTunes gibt, verliert das klassische Musikalbum zunehmend seine tragende Bedeutung für die Musikindustrie. "Ich glaube das Album wird aussterben", ist Adam Sinnreich, Berater bei Radar Research, einer Medienberatungsfirma in Los Angeles, überzeugt.Seit es Online-Musiktauschbörsen und iTunes gibt, verliert das klassische Musikalbum zunehmend seine tragende Bedeutung für die Musikindustrie. "Ich glaube das Album wird aussterben", ist Adam Sinnreich, Berater bei Radar Research, einer Medienberatungsfirma in Los Angeles, überzeugt. "Nur echt treue Fans kaufen ganze Alben. Die meisten Menschen tun das nicht mehr wirklich", bestätigt Vatana Shaw vom Frauen-Rapper-Trio Candy Hill in der New York Times Sinnreichs Vorhersage. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: CD-Alben sowie auch deren digitale Version sind in den USA dieses Jahr bereits um 16 Prozent eingebrochen. Alex Jacob, Sprecher der europäischen Phonoverbände (IFPI), sieht zwar einen Trend, glaubt jedoch nicht an ein baldiges Ende des Musikalbums. (KC)
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.