
Der kleine Unterschied bei Smartphones
Männer sind die größeren Smartphone-Fans und kaufen auch per Handy öfter ein als Frauen. Dafür sind weibliche Nutzer aktiver in Sozialen Netzwerken, hat eine Umfrage herausgefunden.
Thomas RehmRedakteurFrauen mobil in Sozialen Netzwerken
Mehr als doppelt so häufig (21,8 Prozent) nutzen Männer jedoch das Gerät, um auf klassische Medienkanäle wie TV und Zeitung zuzugreifen. Deutlich seltener als Frauen (38 Prozent) verwenden sie ihr Mobiltelefon hingegen, um in sozialen Netzwerken aktiv zu sein (27,5 Prozent). Ihrem Spieltrieb lassen sie ebenfalls seltener freien Lauf (15,4 Prozent) als weibliche Smartphone-Besitzer (17,2 Prozent).
Der Einkauf per Handy ist wiederum Männersache: Dreimal mehr männliche als weibliche Nutzer geben an, Apps im App- oder Android-Store zu erwerben (17,6 Prozent). Mobiler E-Commerce steht bei Männern (6,4 Prozent) ebenfalls höher im Kurs als bei Frauen (4,9 Prozent). Nur für den E-Book-Kauf hat die männliche Zielgruppe weniger übrig als die weibliche (1,5 Prozent): Keiner der männlichen Befragten gibt an, digitale Bücher häufig bis sehr häufig über das Smartphone zu erstehen.
Zur Umfrage
Durchgeführt wurde die repräsentative Befragung vom Frankfurter Link Institut für Markt- und Sozialforschung im Mai 2012 unter 1.000 Personen ab 14 Jahren. Die vollständigen Ergebnisse veröffentlicht HORIZONT im Report „Zielgruppe Männer" in der Ausgabe 23/2012 am Donnerstag, den 7. Juni 2012.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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