
"Der Trend geht zu Aldi & Audi"
Die Deutschen wollen mehr beim Discounter und im Web einkaufen, um ihren Lebensstandard in der Krise aufrecht zu erhalten. Andere Europäer schieben lieber Überstunden.
Ausgaben einschränken und bei Billiganbietern kaufen oder buchen
Neun von zehn Europäern würden in erster Linie ihre Ausgaben in Bereichen einschränken, die ihnen weniger wichtig sind, um ihr Konsumniveau an anderer Stelle halten zu können. Für acht von zehn Europäern und sogar 94 Prozent der Deutschen steht der Einkauf im Discounter auf Platz zwei der beliebtesten Sparstrategien.
Es folgen die Nutzung von Billiganbietern im Transport- und Freizeitbereich (76 Prozent) vor dem Kauf über das Internet (67 Prozent). Mit Ausnahme der Deutschen: Sie bevorzugen die Schnäppchenjagd im Netz (84 Prozent) vor Inanspruchnahme der Dienstleistungen der Billiganbieter (78 Prozent).
Russen und Serben würden in erster Linie mehr arbeiten, um die eigene Kaufkraft etwas anzukurbeln. In diesen beiden Ländern wären zudem doppelt so viele Menschen dazu bereit, für eine Steigerung ihrer Kaufkraft einen Konsumentenkredit aufzunehmen. Europaweit setzt jeder Fünfte auf diese Lösung, in Deutschland kommt die Steigerung der Kaufkraft via Konsumentenkredit für mehr als jeden Achten in Betracht.