Deutsche Händler locken polnische Kunden

Deutsche Händler locken polnische Kunden

Der Einzelhandel im Grenzgebiet zu Polen profitiert vom starken polnischen Zloty und von den hohen Benzinpreisen jenseits der Oder.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Im vergangenen Jahr gab es für einen Euro noch bis zu fünf Zloty, derzeit sind es noch etwas mehr als drei Zloty.

Vor allem hochwertige Lebensmittel sind in den deutschen Grenzorten inzwischen billiger als im Nachbarland. Deshalb zieht es immer mehr Polen in die deutschen Supermärkte.

Billiges Benzin zieht polnische Käufer an

Von der starken polnischen Währung profitieren nicht nur die Discounter, sondern auch kleinere Fachgeschäfte beispielsweise für Blumen und Gartenbedarf oder Schreibwaren.
 
Auch Tankstellen verzeichnen laut NDR 1 deutlich mehr Kunden. Benzin kostet in Stettin derzeit drei bis fünf Cent mehr als beispielsweise an der Tankstelle im Grenzort Löcknitz.

In Polen wird inzwischen heftig über Möglichkeiten zur Eindämmung der enormen Verteuerung der Lebenshaltungskosten diskutiert. Bisher habe die Regierungspartei Bürgerplattform allerdings staatliche Eingriffe in Wechselkurs und Preisgestaltung abgelehnt.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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