
Deutsche sparen beim Brillenkauf
Mit etwas Verzögerung haben die Augenoptiker die Wirtschaftskrise zu spüren bekommen. Die Deutschen sparen aktuell an der Brille und Kontaktlinsen.
Thomas RehmRedakteurUmsatzplus vom Vorjahr schmilzt
Im vergangenen Jahr hatte die Branche mit gut 10.000 Betrieben ein Umsatzplus von 3,2 Prozent auf 3,88 Milliarden Euro erwirtschaftet. Weiter auf dem Vormarsch sind die Filialisten mit Fielmann an der Spitze.
Bei den Brillen-Verordnungen haben die Optiker den Augenärzten längst den Rang abgelaufen: Inzwischen werden 73 Prozent der neuen Brillen vom Optiker verordnet, nur noch 27 Prozent vom Augenarzt.
Der Umsatz der Optiker mit den gesetzlichen Krankenkassen liegt nur noch bei 1,6 Prozent. Der Brillenverkauf über das Internet stagniert dagegen bei drei Prozent.
Das Bundeskartellamt hat Ende März die Preisvorgabe für Brillengläser gekippt. Damit damit wurde den Weg für mehr Wettbewerb unter Augenoptikern - und womöglich billigere Angebote bei Brillengläsern freigemacht.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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