
Deutschland im Onlinehandel weit vorn
Der globale Onlineumsatz legte 2014 um 20 Prozent auf mehr als 800 Milliarden US-Dollar zu. Deutschland rangiert dabei einer Studie zufolge in der Spitzengruppe.
Thomas RehmRedakteurUSA verdrängt China vom Spitzenplatz
In den USA profitierte der Internethandel dabei besonders von der anziehenden Konjunktur in Nordamerika und konnte China vom Spitzenplatz verdrängen. Dies war nach Angaben der Handelsexperten nicht nur auf das etwas schwächere Wachstum beim E-Commerce im Reich der Mitte zurückzuführen, sondern auch auf offene Fragen bei den langfristigen makroökonomischen Rahmenbedingungen in China, etwa bei Infrastrukturinvestitionen und Verbraucherausgaben.
Die Studie verweist auf eine Reihe großer Trends, die den Onlinehandel aktuell prägen. So gewinnt in den Augen der Experten die nahtlose Verbindung von Internet-Angeboten mit Filialgeschäften - Stichwort Omnichannel-Angebote - immer mehr an Bedeutung.
Gleichzeitig biete E-Commerce großen Onlinehändlern die Chance, sich rasch international neue Märke zu erschließen. In vielen Schwellenländern mit hohen Wachstumsraten sei das Internet heute die sicherste und schnellste Möglichkeit, Produkte von internationalen Markenunternehmen zu erwerben.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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