Deutschland shoppt in der TV-Primetime

Deutschland shoppt in der TV-Primetime

Spannungstief beim "Tatort"? Werbepause beim "Thriller"? Dann wird geshoppt. Eine intelliAd Customer Journey Analyse belegt, dass die TV-Primetime auch Online-Shopping-Primetime ist und verrät erstaunliche Details.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Parallel zur Fernseh-Primetime (20 bis 23 Uhr) geben die Deutschen am meisten Geld im Web aus. Das zeigt die aktuelle Customer Journey Analyse des Münchner Technologieunternehmens intelliAd, für die rund 1,2 Million Onlinekäufe aus elf Branchen (u.a. Fashion, Reise, Elektronik) vom 1. April bis zum 30. Juni 2015 untersucht wurden.

Dabei suchen die Kunden nicht nur Inspiration. In der Primetime erreichen Shops auch die beste Conversion Rate und überdurchschnittliche Warenkorbwerte. Laut Analyse liegt der Traffic in den Webshops über alle Endgeräte (Desktop, Tablet und Smartphone) zwischen 20 und 23 Uhr 57 Prozent höher als im Tagesdurchschnitt. Die Conversion Rate erreicht in dieser Zeit ihren Maximalwert (2,3 Prozent im Schnitt) und es wird in der Primetime 69 Prozent mehr Geld pro Stunde ausgegeben als im Tagesschnitt.

Klar, dass dabei mobile Endgeräte überproportional stark genutzt werden, auf sie entfallen rund 40 Prozent des Traffics und etwa ein Viertel aller Conversions.
Doch geshoppt wird nicht nur auf der Couch, sondern gerade auch noch am Desktop. Den Großteil des Traffics (61 Prozent) und der Conversions (77 Prozent) erzielen die Webshops auch in der Primetime weiterhin über Desktop-Rechner.

Auch entscheiden sich die Konsumenten während der Primetime am schnellsten: 35 Prozent der Käufe werden innerhalb einer Stunde abgeschlossen, bei einem Tagesschnitt von 33 Prozent.
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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