
Die Geschenkesaison hat begonnen
Konsumenten ticken traditionell zu Weihnachten anders. Das können sich Onlinehändler zu Nutze machen und ihr Marketing danach ausrichten.
Dauerbrenner bewerben
Da die Geschenkedauerbrenner auch an Weihnachten in diesem Jahr hohe Suchvolumen auf Google erzielen werden, könne der Händler seine Kampagne entsprechend vorbereiten: "Um eine Übersicht der aktuellen Produkttrends zu bekommen, kann der Händler unser Internetangebot Insight for Search nutzen", wirbt der Google-Manager für das kostenlose Internet-Tool. Dort können unter anderem die meistgeklickten Suchbegriffe der vergangenen sieben Tage bis hin zum Jahr 2004 nach unterschiedlichen Kategorien und Bundesländern gefiltert werden.
"Traditionell werden Geschenke aus der Kategorie Technik verstärkt im November und bis Anfang Dezember geklickt, während Produkte aus den Bereichen Mode und Wohnen besonders kurz vor Weihnachten gesucht werden", nennt Burk als Beispiele.
Lokale Werbung im Dezember
Doch nicht nur für die Produkte gibt es mal bessere, mal weniger günstige Werbezeiten. Auch die "Schenker-Typen" haben Saison: Im November kommen demnach die rechtzeitigen Käufer, die man durchaus noch im Internet und mobil mit Werbung ansprechen könne.
Bei der Werbung für die "Last minute-Shopper" im Dezember hingegen sollte der Händler online verstärkt das lokale, stationäre Geschäft bewerben – genauso im Übrigen wie in der Nachweihnachtszeit, wenn die Beschenkten Gutscheine und Geldgeschenke einlösen wollen.
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
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