Diese Studien und Grafiken brauchen Webshops für eine bessere Kundenbindung

Diese Studien und Grafiken brauchen Webshops für eine bessere Kundenbindung

Wenn am Ende des Tages abgerechnet wird, dann zählt nicht allein der Umsatz oder die Menge der Neukunden. Wichtiger sind - für die Bilanz unter dem Strich - Performancewerte wie die Zahl der aktiven Kunden, die Kauffrequenzen, der Grad der Kundenbindung. Doch welcher Klebstoff hilft da mehr? Sekundenkleber oder langsam härtender Leim? Etliche Studien geben dazu Auskunft. Wir haben die wichtigsten Ergebnisse zusammengestellt.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Zahlungsverfahren sind nicht nur ein wichtiger Hebel um Kaufabbrüche im Check-out-Prozess zu minimieren. Sie spielen auch für die Rückkehrerquote eine Rolle. Die Ergebnisse der aktuellen StudiePayment im E-Commerce Vol. 19“ des ECC Köln und der Hochschule Aschaffenburg zeigen, mit welchen Favoriten der Kunden man Kasse machen kann.


Lieferung und Retourenmanagement zählt ebenso zu den Klebstoffen. Doch wie sehen die Erwartungen der Konsumenten im E-Commerce hier aus? 2000 befragten Online-Shopper in Deutschland, Österreich und der Schweiz sagen, worauf es ihnen ankommt.

Über die Hälfte der Konsumenten wechseln den Online-Shop, wenn Sie die Kosten einer Retoure selbst tragen müssten. Das sagt eine Untersuchung des ECC, dass die Erfolgsfaktoren eines Shops aus Konsumentensicht in der Studie "Erfolgsfaktoren im E-Commerce – Deutschlands Top Online-Shops Vol.3" abgefragt hat (pdf).

Die machte übrigens klar, dass es dem Kunden nicht nur um gute Preise und gute Produkte geht. Allen weiteren Leistungsmerkmale für eine bessere Kundenbindung lassen sich entlang einer Linie aus gewünschter Bequemlichkeit und geforderter Transparenz verorten.

Die jüngste Studie „Deutschlands Top-Online-Shops Vol. 4" bestätigt noch einmal die Bedeutung guter Produktpräsentation, funktionierender Lieferprozesse oder den der Zielgruppe entsprechenden Zahlungsmix sowie die Relevanz der eher gefühligen Faktoren.

Entscheidend für die langfristige Treue, denn die aktuelle Studie zeigt auch, dass die Shops inzwischen bei den Standards alle recht nahe beieinander liegen, sind aber auch differenzierende Elemente wie zusätzliche, individualisierbare Lieferoptionen oder die Auswahlmöglichkeit des Lieferanten, spezielle Produktbewertungen und -empfehlungen, sowie ein Services, die über das übliche Maß hinaus gehen. Dazu zählen dann beispielsweise Ratgeber, Videos und neue, interaktive Kontaktwege. Natürlich auch ein optimierter mobiler Webauftritt.

Auch die die Verknüpfung von stationären und digitalen Verkaufskanälen spielt für die Kundenbindung eine zunehmend entscheidende Rolle. Anhaltspunkte dafür liefert die Kundenbewertung von Cross-Channel-Services laut der ECC/Hybris-Studie „Cross-Channel 2020“.



Großen Nachholbedarf haben Unternehmen indes immer noch, wenn es darum geht, Kundendaten für Kundenbindungs- und Marketing-Maßnahmen zu nutzen. Doch solche Daten und entsprechende Analysen braucht es zwingend für die Detailarbeit, braucht es um Stärken und Schwächen aus Sicht möglicher Markenbotschafter zu erkennen und zu entscheiden, welche Stellschrauben bei der Kundenbindung weiterhelfen. Auch um beispielsweise die Relevanz unterschiedlicher Leistungsmerkmale für die Weiterempfehlungsbereitschaft und das Cross-Buying-Potenzial zu erhöhen.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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