
Douglas freut sich auf Weihnachten
Die Douglas-Gruppe gehört nicht zu den Händlern, die klagen. Die Prognose für den Jahresendspurt ist verheißungsvoll. „Es gibt keinen Grund, pessimistisch.
Thomas RehmRedakteurGut aussehen in der schlechten Lage
Dieser Optimismus deckt sich mit den positiven Aussichten vom Bundesverband Parfümerien. „Es scheint bei den Kunden eine Tendenz zu geben: Wenn es mir schlecht geht, schminke ich mich mehr, damit ich wenigstens gut aussehe. Wirtschaftlich schlechte Zeiten sind gute Make-Up-Zeiten", sagte unlängst Geschäftsführer Elmar Keldenich, der erwartungsfroh dem Geschäft zu Weihnachten entgegenblickt.
Bei Douglas entscheidet besonders das Weihnachtsgeschäft über die Zahlen eines Jahrgangs. Allein im Dezember erwirtschaftet Douglas mehr als 20 Prozent des gesamten Jahresumsatzes.
Begrenztes Wachstum
Im Parfümeriegeschäft stellt sich der Konzern darauf ein, dass das Wachstum in Deutschland begrenzt ist. Douglas verfügt mit 445 Läden bereits über einen Marktanteil von 35 Prozent. Die weitere Verdichtung des Filialnetzes sei mühsam, sagte Kreke. Und die Idee, möglicherweise eine Billigschiene aufzubauen, ist dem Vorstandschef zufolge zu den Akten gelegt worden.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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