
Douglas prüft angeblich Verkauf von Hussel
Ein Jahr nach der Übernahme des Handelskonzerns Douglas durch den US-Finanzinvestor Advent wird einem Zeitungsbericht zufolge der Verkauf der Süßwarenkette Hussel durchgespielt.
Thomas RehmRedakteurDouglas betreibt "aktive Portfolio-Strategie"
In der Zentrale von Douglas wollte man sich laut dem "FAZ"-Bericht zu einer möglichen Trennung von der Süßwarenkette nicht äußern. Eine Konzernsprecherin habe lediglich darauf verwiesen, dass der Handelskonzern seit jeher eine aktive Portfolio-Strategie betreibe und ständig mögliche Zu- oder Verkäufe prüfe. Am Dienstagabend war weder von Douglas noch von Hussel eine Stellungnahme zu erhalten.
Douglas gehört dem Finanzinvestor Advent und der Gründerfamilie Kreke. Im Fokus stehen die gleichnamigen Douglas-Parfümerien sowie die Schmuckkette Christ, deren Wachstum beschleunigt werden soll.
Die Hussel-Confiserien erzielten im Geschäftsjahr 2011/12 (30. September) mit gut 1.000 Mitarbeitern und 235 Fachgeschäften knapp 100 Millionen Euro Umsatz. Bereits kurz nach der Douglas-Übernahme äußerten Aktionärsschützer die Befürchtung, dass der neue Haupteigentümer versuchen könnte, Randaktivitäten über kurz oder lang zu versilbern.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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